Firmengründung: Programmierer für Website und als Mitgründer gesucht!

  • Bateman
    Um es kurz zu machen:
    - Ob ich dem anderen mehr Wert beimesse, ist wieder mal reine Spekulation und Interpretation von deiner Seite. Du kennst unsere Geschäftsidee nicht!! Ich nehme nicht an, dass in den 50% des Produktes bereits auch der Vertrieb und das Marketing enthalten sind. In unserem Fall ist die Verteilung etwas anders (40% Produkt, 25% Marketing und Vertrieb, 10% Grafik und Video, 15% Solides Finanzmanagement und rechtliche Grundlage, 10% Rest). Aber egal ...
    - Für die Vergabe unserer Geschäftsanteile relevant waren einerseits der Aufwand jedes Mitgründers bis zum Release der Seite und der Aufwand bzw. die Situation in der Zeit danach.
    - Was ich in den 720 Stunden gemacht habe, kannst du gerne mir überlassen. Alles davon war WIRKLICH relevant. Du kannst das nicht beurteilen, meine Mitgründer und ich schon.

    So, ich werde mich jetzt wieder wichtigeren Themen widmen und keine spekulativen Posts mehr beantworten. Wenn jemand eine spezielle Frage an mich hat, darf er mir gerne eine PN schicken.


  • Ja, aber um festzustellen, ob ein Projekt gut ist, muss ich mich als Web-Entwickler zumindest 1x mit den Gründern treffen. Die Idee für ein Online-Projekt wird nämlich niemand ohne vorherige Unterschrift einer NDA ausplaudern.

    Das ist richtig, aber versetz dich mal in die Lage eines dezent interessierten Programmierers. Er kennt deine Idee nicht, aber laut Beschreibung ist es - wie von Deldradim erwähnt - eine wie zig andere. Du müsstest nur etwas in diesem Forum wühlen, solche [nicht {unbedingt} dieselben!] mehr oder minder genialen Ideen behaupten nämlich tatsächlich Viele zu haben!

    Wenn sich besagter Programmierer nun tatsächlich mit jedem dieser Startups auf ein unverbindliches Gespräch einließe, geht nur für die Gespräche ne Menge Zeit drauf. Und alleine deshalb (und höchstwahrscheinlich aus anderen Gründen, wie etwa von vornherein geringerer Bereitschaft zum Risiko ;)) entscheidet eventuell so mancher, es von vornherein zu lassen.

    Nur ein Erklärungsversuch, nicht steinigen! :shiner:


    Ich für meinen Teil habe bereits ca. 720 Stunden an dem Projekt gearbeitet und das alles unentgeltlich.

    Nunja, die Idee ist ja nun auch die deinige, d.h. da besteht von vornherein ne ganz andere Beziehung dazu.

    Einmal editiert, zuletzt von Vendredi (27. Januar 2015 um 20:13)

  • Interessanter Thread.
    Tatsächlich ist es so, dass man recht übersättigt ist von derartigen Threads hier im Forum.
    Rein vom Text her ist es praktisch unmöglich eine halbwegs informierte Entscheidung zu treffen.
    Natürlich kann man sich ständig mit Leuten treffen - das kostet viel Zeit und somit auch Geld.
    Ich habe das früher gemacht und damit wirklich viel Zeit verbraten für letztendlich nichts.
    Gerade als Informatiker kann man beispielsweise als Freelancer in der selben Zeit schnell mal etwas Geld machen und Kontakte zu bereits etablierten Firmen schließen. In beiden Fällen arbeitet man dann auch für eine fremde Idee.
    Natürlich - Anteile hat man keine. Aber bei einer Gründung wäre man vermutlich in den meisten Fällen auch gerne schon bei der Ideenfindung dabei.

    Aber ein volles Gehalt + Mitgründer sein ist natürlich unrealistisch, warum sollte man sich als Unternehmer darauf einlassen? Besonders wenn man selbst kein volles Gehalt daraus ziehen kann.

    Die andere Problematik wurde auch schon erwähnt: Der "Overhead" ist schnell zu hoch. Je nachdem was genau beispielsweise der Posten "Finanzen" beinhaltet, aber bei < 10 Mitarbeitern ist mehr als ein externer Steuerberater üblicherweise eher nicht leistbar. Ich denke, umgekehrt ist es üblicherweise realistischer - 75% die am Produkt arbeiten, 25% die alles rundherum bearbeiten.
    Aber natürlich ist das extrem abhängig vom eigentlichen Produkt. Wenn ich beispielsweise eine simple Personalvermittlungsseite habe, die ich quasi von der Stange kaufen kann und ein wenig adaptieren, dann ist der Hauptaufwand natürlich eher bei den Personalvermittlern die ständig neue Leute auftreiben, interviewen und katalogisieren müssen. Und weniger bei der Web-Entwicklung auch wenn die Seite letztendlich ein essentieller Teil des "Produkts" ist.
    Umgekehrte Beispiele gibt es natürlich genug - speziell immer wenn das Produkt hauptsächlich von der Technik abhängig ist. Natürlich ist Marketing und Sales immer gut. Aber allzuoft spielt das den finanziellen Aufwand trotzdem einfach nicht rein (ich kenne genug kleine Firmen die sich nur einen einzigen Verkäufer geleistet haben, der aber in Summe letztendlich nie sein Gehalt einspielen konnte).

    Viel Glück jedenfalls.

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