Beiträge von colo

    Zitat von [fl]Quel`Tos;407656

    Das Ding ist vom Juli. ATI/AMD bringen etwa monatlich eine neue Treiberverion raus und afaik werden aktuell alle neueren Chips bis zum r600 unterstützt.

    Nicht schoen und nicht gut, denn in dem Posting geht's um den freien "ati"-Treiber aus XOrg. Nicht um irgendeinen zum Heulen schlechten proprietaeren BLOB-Schrott. Der wird naemlich aus lizenzrechtlichen Gruenden (zum Glueck) mit kaum einer DIstribution gebundelt.

    Schon mal daran gedacht den Text lesbar zu machen? Schon dein Posting liegt schwer im Magen; der Text selbst wirkt als hätte er mittehochdeutsche Schriften zum Vorbild. Da lässt sich noch einiges machen.

    Dabei habe ich mich extra zurueckgehalten... :/
    (Bist du sicher, dass du schon mal was Mittelhochdeutsches gelesen hast? ;D)

    Dass das Dokument so nicht in Druck gehen kann, ist mir selbst auch klar, ja. Zum Inhalt - Ich haette ja eigentlich auch 3 Dokumente geplant: eines mit Fakten ueber DRM, eines mit Fakten ueber Vista, und letztlich eines mit Fakten ueber GNU/Linux. Mal sehen, was das Wochenende dafuer hergibt.

    Wie auch immer, danke fuer deine Kritik. Werde ich beherzigen.

    Ich hab mich vor einiger Zeit schon an einem Text versucht, erhaeltlich auf http://wiki.gnulords.org - ich werd aber wohl hoffentlich dieses WE dazukommen, eine feinere Variante davon mit schoenerem Antlitz zu erstellen, das drucke ich dann auf meine Kosten an die 3000 Mal, und werde es, so RMS will, an besagtem Tage bei der TU mit Kollegen zu verteilen wissen.

    Wer sich berufel fuehlt, in irgendeiner Form mitzuhelfen: Mail fuer Wikiaccount und go.

    colo: zu Gentoo, kompilierst du dir alles selber, oder nimmst du binaries. gentoo hab ich bis vor 3 jahren ca auch verwendet, war meine erste distro, gut aber extrem zeitaufwendig. deswegen bin ich ja auch arch/ frugal gekommen, welche mir beide besser gefallen als gentoo.
    zu foresight, das basiert ja glaub ich auf fedora, oder? kann mans damit auch vergleichen, bzw. was reizt dich daran?

    Ja, ich kompiliere alles selber, die GRP ist mir a) zu wenig durchdacht konfiguriert (USE vor allem), b) zu wenig aktuell und c) zu wenig umfangreich. Auszerdem - wozu hab ich meinen Core 2 Duo und die distcc-nodes im Heimnetz? ;)

    Foresight basiert nicht auf Fedora, nein. Mich reizt der ein bisserl revolutionaere Paketmanagementansatz (Conary).
    http://en.wikipedia.org/wiki/Conary_(package_manager)
    Und die Pakete sind auch immer schoen resch, frisch, knackig-aktuell.

    Hat Ubuntu zwar auch, aber ob Ubuntu Testing für eine Produktivumgebung so gut geeignet ist wie Debian/unstable, wage ich zu bezweifeln.

    In der Regel kann man Ubuntu Testing vor dem 2. oder 3. "Alpha"-Release auf halbwegs produktiv sein sollenden Maschinen vergessen, ja. Dann geht's aber ganz gut.

    Ich fahre Gentoo Testing. Fuer ein Notebook mit bleeding-edge-Ambitionen wuerde ich aber wohl auch eher Arch Current oder evtl. das mich schon immer irgendwie reizende Foresight (GNU/)Linux nehmen (
    http://www.foresightlinux.org/ ).

    Wenn schon nitpicking, dann richtig. Das GNU-Betriebssystem ist GNU, HURD sein Kernel. Gaebe es Linux nicht, wuerde sich GNU sicherlich nicht die Muehe machen, die Kernelbezeichnung extra "dranzuhaengen". Es heiszt ja auch nicht "Windows/ntoskrnl.exe", weil eben alles aus einer Hand kommt.

    "There is no system but GNU, and Linux is one of its kernels."

    Vielleicht sollte man den gerne mal omittierten Umstand erwaehnen, dass das Betriebsystem eigentlich GNU heiszt, und der Kernel davon dann Linux ist. :rolleyes:

    Um die restlichen Statements jetzt fachmaennisch zu tranchieren fehlt mir Momentan leider der Geist und die Konstitution. Aber die Arbeit sollte ja ohnehin schon unter Dach und Fach sein - richtig?

    Praktiziere ich schon seit Jahren. Liegt aber eher an der Unicode-Resistenz eines bestimmten, beschissenen proprietaeren Windows-only IRC-Clients, der noch dazu als Shareware vertrieben wird.

    *haendering*

    Fuer eine Menge gaengiger Mueltimediatastaturen gibt's auch Presets, die man einfach als "XkbModel" an entsprechender Stelle in die xorg.conf eintraegt. Zur Laufzeit via `setxkbmap` geht das natuerlich auch; KDE z. B. bietet dafuer auch ein Frontend. Gueltige Modelle findet man in der Datei "/usr/lib/X11/xkb/rules/xorg.lst" (im oberen Teil).

    [ot]

    Auch wenn er keinen "Durchblick" hat; auch wenn er eine andere als meine Meinung vertritt ;)

    Mein Problem mit anderer Leute Meinung faengt erst dort an, wo subjektive Nuancen aufhoeren, und Mangel an tatsaechlicher Faktizitaet beginnt.
    Man muss sich nicht jeden Scheisz anhoeren, und es muss auch nicht jeder solche artikuliert werden.
    [/ot]

    Die GPL kommt, so scheint mir das immer wieder, viel zu sehr aus der Ecke der Fanatiker und Schwarz-Weiß-Maler, und in der v3 werden solche Sichtweisen weiter getrieben, als es in der heutigen Zeit vernünftig wäre.

    OMG Breaking News, die Free Software Foundation handelt gesellschaftspolitisch motiviert. Wie perfid, dass sie das sonst immer so geschickt kaschiert hat!!1 >:o

    Spaetestens mit dem TiVo-"Skandal" (ich will diesen Vorfall hier gern ein wenig reiszerisch einen solchen nennen) hat sich gezeigt, dass es mehr als die GPL in Version 2 braucht, um die Freiheiten, die diese Lizenz eigentlich gewaehrlisten soll, auch tatsaechlich zu bewahren.

    Dass - unabhaengig davon - der Linux-Kernel nicht unter v3 relizenziert wird, ist aufgrund der urheberrechtlich problematischen Zersplitterung der Codebasis logisch und meiner Meinung nach auch ein wenig tragisch. Manche werden vielleicht muede laecheln, aber ich hoffe einfach auf HURD.

    Dass ein Packen zumindest in dieser Beziehung offenbar massiv ungebildeter Kernelentwickler sich anmaszt, die GPLv3 als Ganzes schlecht zu heiszen und in kindischer Artikulation zu verdammen, finde ich auf eine groteske Weise laecherlich. Shame on you, Mr. Torvalds. Aber dass der Typ nicht so wirklich den Durchblick hat, gibt er ja selbst zu - "Think of me as the engineer..." - ok. Dann aber bitte bei politischen, juristischen und letztendlich ethischen Fragen einfach still sitzen bleiben, danke.

    Gerade "in der heutigen Zeit", wo quasi jeder Arm der Elektronik- und IT-Industrie den Konsumenten in einseitige Abhaengigkeitsverhaeltnisse fuehren und binden will, sind drastische Masznahmen noetig. Ueberschwaenglich kompromissfreudiger Pragmatismus, wie ihn mein Lieblingsidiot ESR zuletzt prokalmiert hat, ist auf keinen Fall der richtige Weg.

    My 2 Cent.

    rlogin, rsh, telnet, netcat, ssh

    Nutzen solltest du nur letzteres, und zwar in der OpenSSH-Variante. Gibt's fuer jede halbwegs ernstnehmbare Distribution in den Repos ihres Paketmanagers.