Beiträge von Treml

    Hallo Mitstudenten!

    Für die Lehrveranstaltung "User Research Methoden" aus dem Masterstudium Medieninformatik beschäftigen wir (zwei Kollegen und ich) uns mit den Info Screens, die überall in den TU-Gebäuden verteilt sind. Neben anderen Methoden sammeln wir für diese Lehrveranstaltung über eine Umfrage Informationen dazu, wie TU-Studenten im Alltag ihre Zeit an der Universität verbringen.

    Es würde uns freuen, wenn ein paar von euch ein paar Minuten Zeit zur Teilnahme haben:

    https://docs.google.com/forms/d/151Avp…KiTb-g/viewform

    Meine erste Assoziation dazu wäre ein abgewandeltes Sonnensymbol (siehe http://solarsystem.nasa.gov/multimedia/display.cfm?IM_ID=167), das mehr nach Kalligraphie/Tribal aussehen soll. Das würde zumindest thematisch auch irgendwie zu den Sternen auf seinen Schultern passen. ;)

    Ich kann mit der Vermutung aber natürlich auch vollkommen falsch liegen.

    PS: Ich habe keine Ahnung, wer der Typ ist. Ich habe nur das Originalfoto gefunden, weil ich Dein Bild in die Google-Bildsuche geladen habe.

    Wie's mit den "HaupTUni" T-shirts nochmal? ;)


    So wie ich das verstanden habe, sollen diese T-Shirts eine Anspielung darauf sein, dass die »Universität Wien« im Volksmund ständig als »Hauptuni« bezeichnet wird. Durch diese falsche Bezeichnung klingt es so als wären alle anderen Universitäten untergeordnet oder weniger wichtig.

    Die T-Shirts sehe ich daher vor allem als raffinierten Seitenhieb gegen einen falschen Volksglauben. Sie sollen durch den scheinbaren Widerspruch (»TU« ungleich »Hauptuni«) aufzeigen, dass es eben KEINE Hauptuni gibt.

    Bringt es eigentlich irgendjemandem etwas, wenn man eine ungültige Stimme abgibt?
    Die Argumentation, dass eine hohe Wahlbeteiligung die Position gegenüber den Politikern stärkt, leuchtet mir ein, aber ich halte grundsätzlich nichts davon Personen oder Parteien zu wählen, weil man ohnehin nie weiß, was man aus dem entsprechenden Wahlprogramm tatsächlich bekommen wird. (… im schlechtesten Fall nur das, was man nicht wollte.)

    […], "gehts scheißen" draufgeschmiert […]


    Trifft dann ja gut die kultivierte Wortwahl der Originalplakate …

    Dann sollten wir auch den Straßenbahnfahrer wieder einstellen, der wegen "Sieg Heil" gefeuert wurde. Ist ja auch Diskriminierung einer politischen Ansicht, oder?


    Vorausgesetzt es gab nicht mehrere solcher Straßenbahnfahrer sollte man sich etwas eingängiger mit dem Thema beschäftigen und diese Person nicht unnötig diffamieren. Dieser Ausruf folgte nämlich einer bewusst pathetischen Rede zur letzten Fahrt einer Linie und war ganz offensichtlich als Persiflage gedacht, für die sich der Fahrer anschließend sogar entschuldigt hat. Von daher: ganz schlechtes Beispiel.

    Zum eigentlichen Thema kann ich die Mehrheitsmeinung nur voll und ganz unterstreichen. Man muss sich entscheiden, ob man Gleichberechtigung oder Gleichstellung will. Von einigen Leuten werden diese Begriffe immer mehr verwaschen, aber grundsätzlich stehen sie zueinander im Gegensatz.

    Es tut mir Leid, aber ich finde Du solltest wissen, dass ich diese Umfrage bei 56% abgebrochen habe.

    Zig mal den gleichen Fragenkatalog für minimal veränderte Fragenstellungen auszufüllen ist mehr als mühsam. Ich bin außerordentlich frustriert und ich schäme mich gar nicht für meine Gedanken.

    Nach der Beantwortung der ersten Frage dachte ich erst, dass die Umfragesoftware versagt hat und mir jetzt wieder die gleiche Frage präsentiert, bei der vierten Frage musste ich dann den Text schon ganz genau lesen, um ihn überhaupt noch richtig mit den vorhergehenden vergleichen zu können.

    Des weiteren sind die Angaben und Antwortmöglichkeiten meiner Ansicht nach unzureichend. Ich bin erst im zweiten Semester und weiß nicht, ob sich nachfolgend noch irgendetwas ändern wird, aber die Anmeldung zu einer LVA ist keine Leistung (wie hier vorausgesetzt wird), sondern vorwiegend ein Glücksspiel, wodurch etliche Fragen schon ziemlich sinnlos werden und die Frage bzgl. Prüfungsergebnissen lässt sich mit so wenig Informationen überhaupt nicht vernünftig beantworten – da wären meine Emotionen von ganz anderen Details abhängig.

    Zitat von [fl]Quel`Tos;701714

    Wie konsumiert ihr Musik dzt. so? Streaming/Youtube/Festplatte/CD..?


    Streaming im Sinne von Internet-Radios, Youtube wenn ich gerade Lust auf einen ganz bestimmten Titel habe (dort findet man fast alles) und meine Festplatte nutze ich natürlich auch oft. Audio-CDs habe ich nie besessen.

    Solche Streaming-Dienste wie Grooveshark probiere ich immer wieder einmal aus, lasse sie dann aber doch wieder links liegen. Anfangs habe ich hier noch manchmal über Deezer gehört, aber die haben nach und nach fast alle bekannten Interpreten gesperrt (zumindest, wenn man nicht angemeldet ist und anmelden will ich mich auf so einer Plattform nicht).

    viel Glück, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!


    Naja, wie wird das »Platzen der Blase« denn Deiner Meinung nach verlaufen?

    Naheliegend wäre es, dass es erst einmal den Leuten zu langweilig wird, auf gehaltslose Alltagsbeiträge nach dem Schema »Was ich gerade esse« zu antworten. Irgendwann merken das auch die Schreiber dieser Beiträge und reduzieren nach und nach ihre eigene Aktivität, da sie keinen Sinn mehr darin sehen und dadurch rücken relevantere Beiträge in den Vordergrund.

    wenn mir endlich mal wer mit DEM killerargument kommt warum ich bei fb einen account haben sollte, wäre ich schon glücklich.

    in kontakt bleibe ich mit leuten doch nur dann, wenn ich auch mit ihnen in kontakt bleiben will. deshalb verstehe ich diese argumente "wir haben uns auf facebook 'wiedergefunden', deshalb/dafür ist facebook so toll" nicht...
    mein freundschafts-verständnis sieht so aus, dass freundschaft nicht einfach für eine zeit "unterbrochen" gewesen kann, insofern ist das einfach nur schwach und fällt wohl eher unter die kategorie "scheisse, eigentlich ist mir die person total egal, aber es schaut halt blöd aus, wenn ich sie/ihn nicht meiner freundesliste hinzufüge"

    mail/irc/jabber wirds auch dann noch geben wenn die fb-blase endlich geplatzt ist (oh wie ersehne ich den tag herbei) und mir reichen diese kommunikationswege auch durchwegs

    Ich denke, DAS Killerargument für Facebook gibt es nicht, aber es ist auch nicht einfach eine leere Blase, hinter der nichts steckt, sondern eine ganz andere Art der Kommunikation.

    Leute direkt per E-Mail anzuschreiben enthält indirekt immer die Aufforderung, dass man eine Antwort erwartet – das läuft auf Facebook viel ungezwungener und entspannter, wodurch man viele Themen wesentlich leichter auf den Tisch bringt. Ich lese von meinen Facebook-Kontakten immer öfters Fragen nach konkreten Empfehlungen und Hilfestellungen, ebenso aber auch Hinweise auf interessante/wichtige aktuelle Geschehnisse. Außerdem empfinde ich es als interessant, den schulischen und beruflichen Werdegang ehemaliger Mitschüler zu verfolgen, auch wenn ich vielleicht nie wirklich eng mit ihnen befreundet war und ich habe einen interessanten Überblick über grundverschiedene Menschen – vom Doktoranden bis zum Rauchfangkehrer, vom Jugendlichen bis zum Rentner – Leute, zu denen ich sonst schon aus Zeitgründen kaum mehr Kontakt haben würde.

    Was vielleicht platzen wird, ist die Blase an absoluten Sinnlosmeldungen. Ich denke, wenn sich der Hype erst einmal gelegt hat, werden die Meldungen deutlich weniger, dafür aber im Schnitt auch gehaltvoller.

    Gut, Facebook unterscheidet sich von Google dann, meines Erachtens, aber nicht sonderlich, oder doch? Der einzige offensichtliche Unterschied besteht darin, dass mir die Finanzierung von Google (Mit großem Abstand ist Werbung das gewinnbringende Zugpferd) geläufig ist, bei Facebook jedoch noch immer nicht klar ist, wie es sich hinter den Kulissen tatsächlich finanziert. An die reine Selbstlosigkeit bei den Financiers glaube ich dann doch nicht ;)


    Der größte Unterschied zwischen Facebook und Google ist meiner Meinung nach immer noch die Reichweite allgemein.

    Facebook besucht man, loggt sich ein, loggt sich aus und verlässt die Seite wieder.

    Google dagegen verarbeitet fast alle Suchanfragen dieser Welt, etliche Webseiten schalten Werbeanzeigen über Google, auf unzähligen Seiten sind unsichtbar die Statistiken von Google Analytics eingebunden … Wenn man sich dann bei einem Google-Dienst mit richtigen Daten registriert, könnte man Dir damit intimste Informationen zuordnen, die Du nicht einmal auf Facebook preisgibst – über die Du vielleicht nicht einmal mit Deinen engsten Verwandten sprichst.

    Wobei Facebook hier mit seinen Like-Buttons u.ä. auch aufzuholen versucht …

    […] Da das Bildungssystem gleich geblieben ist, kann die Ursache dafür nicht beim Bildungssystem liegen.


    Wie ich das bisher aufgefasst habe, sind da zumindest einige Professoren an der TU Wien anderer Meinung. Ich bin jetzt im ersten Semester und bekomme laufend zu hören, dass die Universität gerade deshalb besser ist, weil sie sich weiterentwickelt.

    Die Welt verändert sich und so auch die Gesellschaft. Es wäre nur naheliegend, wenn sich auch das Bildungssystem verändern muss, um effektiv zu bleiben.

    Ich habe Humangenetik studiert und kann dir daher sagen, dass du falsch liegst. Fast jede Erbkrankheit ist mit Intelligenzdefekten verbunden.

    Ist es zulässig von dem einen direkt auf das andere schließen? Ich nehme an, dass die meisten Erbkrankheiten auch mit erhöhter Sterblichkeit verbunden sind, aber daraus kann man kaum schließen, dass die Lebenslänge grundsätzlich vererbbar ist.

    Außerdem ist Intelligenz immer ein äußerst schwammiges Thema und ich halte es für äußerst fragwürdig, dass hier gerade ein einzelner Vergleichstest als Maß aller Dinge genommen wird, um gleich von einer Bildungsmisere zu sprechen. Umso kritischer betrachte ich auch das Öl, das hier ins Feuer des uralten Generationskonflikts gegossen wird. Und ganz besonders erbärmlich finde ich das, wenn die Leute, die über die Jugend herziehen, selbst noch einige Jahre von ihrer Midlife-Crisis entfernt sind …

    Kann ich eigentlich für Sachen hochgestuft werden die Wiener Wohnen net bezahlt hat.


    Ja, kannst Du.
    Ich bin an meine Gemeindewohnung fast genauso wie Du gekommen, nur dass meine Mutter natürlich noch gemeldet war. Vor ihr gehörte die Wohnung ihrer Schwester und davor meiner Urgroßmutter. Ich zahle heute Kategorie A, obwohl alle Annehmlichkeiten durch meine Familie finanziert wurden.

    […] hab ich einige Gedanke dazu verfasst[…]


    Hoffentlich klinge ich jetzt nicht zu sarkastisch, aber:
    Wo genau hast Du diese Gedanken versteckt?

    Ich habe das Buch freilich nicht gelesen, aber für mich liest sich Dein Kurzartikel nach einer groben Inhaltsangabe, die dermaßen allgemein gehalten ist, dass man einen Bezug zum Studieren in keinem einzigen Wort herstellen kann.

    Zu etwas Anderem als zum Selbstbetrug taugt ein IQ-Test ohnehin nicht.

    Bei Einstellungstests sollten sinnvollerweise genau die notwendigen Kenntnisse geprüft werden, so ein Test dagegen ist ein reiner Wettbewerb, mit dessen Ergebnis sich leider viele brüsten, wenn ihnen sonst nichts einfällt, um sich im Leben zu profilieren …

    Das mit den Politikergehältern ist ein zweischneidiges Schwert.

    Auf der einen Seite mag es erfahrene Menschen davon abhalten in die Privatwirtschaft zu gehen, auf der anderen Seite zieht es aber gerade die Leute an, die privatwirtschaftlich denken – also letztendlich nur auf den eigenen Vorteil bedacht sind.

    Eine gute finanzielle Absicherung in Politikerpositionen lässt neben profitgierigen Geschäftsleuten nicht viel Raum für Idealisten, die aus reiner Überzeugung und altruistischen Motiven handeln.