Solide Kamera Grundausstattung inkl. Fischauge Objektiv

  • Servus!

    Ich interessier mich schon länger für Digitale Fotografie, bin aber bisher zwecks Geldmangels nicht über eine Kompakte drüber hinausgekommen. Nun is es so, dass ich die Kamera auch (neben)beruflich brauchen könnte, weswegen ich überlege, mir ein solides Grundequipment zuzulegen.

    Was für mich wichtig ist, ist ein Fischaugeobjektik, um damit Fotos für quicktime panos (so wie in Multimedia 2 beim Purgi) zu erzeugen... dafür natürlich auch ein passendes Objektiv.

    Ansonsten wär ich froh über etwas Beratung. Ich will jetzt nicht das teuerste vom teuersten, eher ein DSLR Mittelklassegerät. Wie steht's da zB mit den Canon EOS Geräten?

    Mit welchen Kosten muss ich da in ungefähr rechnen? Benutzen werd ich die Kamera jetzt eher nicht für Prof. Shootings mit heißen Models (*g*), sondern eher für's Fotografieren für Webseiten und Werbefolder für Hotels und Betriebe sowie natürlich die angesprochenen quicktime Panos.

    thx4hints
    Fugo



  • Fisheye Objektive, die zum Sensor von Deiner DSLR passen und dann auch noch ein zirkulares Bild (was Du ja wohl fuer Dein Panorama Ding brauchst) erzeugen, sind ziemlich teuer. Ich glaub so 500 - 5000 Euro. Da kommst Du mit einem fisheye adaptor/converter fuer Deine Kompaktdigitalkamera sicher guenstiger weg: den kannst Du dann per Magnet vors Objektiv kleben.
    Wenn Du wirklich Spasz am Photographieren haben willst, wuerde ich mir aber keine Digitalkamera kaufen.

  • Canon 400D ist ne gute Kamera - gute Auflösung, relativ flott (DIGIC II Prozessor) und soviel ich weiß auch schon bei höherem ISO gutes Rauschverhalten.

    Mit der kannst du schon mal verdammt viel anstellen ohne dass du ein teureres Modell brauchst. "professionelle" Modell lassen sich einfacher bedienen und genauer konfigurieren, haben besseren Autofokus, größeren Sucher, stabileres Gehäuse etc.

    Wichtig ist das Objektiv, dass du vorne an die Kamera dran schraubst. Besser eine billigere DSLR aber ein gutes Objektiv. Die mit der 400D gelieferte Kit-Lens (18-55mm) ist nichts besonderes, aber für ihre Preis (etwa 60 Euro) schon recht in Ordnung. Top wäre das 24-70mm 2.8 L USM, kostet dann aber auch entsprechend (so 1150 Euro). Verhältnismäßig billig kannst du dir auch Fixbrennweiten kaufen (z.B. 35/2 und 50/1.4) die - auch wenn sie nicht zur L-Serie gehören - sehr gute Ergebnisse liefern.

    Fisheye-Objektive sind eine teure Angelegenheit. Vielleicht lässt sich dein Problem auch mit einfachen Objektiven und guter Stitching-Software lösen.

    Mein Vorschlag wäre: 400D mit Kit-Lens (ca. 700 Euro) und 35/2 (ca. 260 Euro), insgesamt also etwa 960 Euro. Mit der Kit-Lens hast du ein nettes Zoom-Objektiv mit dem bei der Perspektive recht flexibel bist (Landschaft, Portrait, Gruppen, Nackerte) - die Blende von 3.5 bis 5.6 ist halt nicht berauschend, damit lässt sich nicht viel Tiefenunschärfe erzeugen. Das 35/2 hat dann bessere Qualität und mit Blende 2 kannst du auch besser mit den Ebenen in einem Bild arbeiten indem du z.B. ein Produkt scharf fotografierst, den Hintergrund aber verschwommen lässt.

    Dass du aber das alles erfragen musst deutet darauf hin, dass du deine Fotografie nicht so bald verkaufen solltest ;)

  • Ja, das stimmt schon, dass ich mich bisher nicht auskenne... woher auch... ich bin ein bekennender Verfechter des "learning by doing" prinzips und bisher war mir das equipment einfach zu teuer -> leider kann man dslr's ja nicht raubkopieren ;)

    Das Interesse war schon immer da, natürlich kommt man mit Kompakten relativ schnell an seine Grenzen. Ich denk mal, dass man zu allererst ein gewisses Grundverständnis mitbringen muss und sich dazu auch noch sehr dafür interessieren sollte. Ich kenne 2 "Hobbyfotografen" , die haben Equipment um jeweils ca. 3.000,- Euro und deren Fotos kann man nicht mal als abstrakte Kunst verkaufen... bei diversen Veranstaltungen schießen wir oft gemeinsam Fotos - aber die Fotos von meiner Schmalspur Ixus 65 sind gegen diese Rauschereien ja ein Wahnsinn. Das ist dann für mich richtige Geldverschwendung

    Damit will ich sagen, dass das Equipment alleine auch nix bringt... man muss zu allererst mal das Auge dafür haben. Und natürlich nehm' ich hochnäsigerweise einfach mal an, dass ich das habe ;) Da ich inzwischen auch bisschen Taschengeld (*g*) habe, würd' ich diese Interesse gern mal etwas vertiefen.

    Mein Schiegervati (in Spä) ist prof. Fotograf und da hoff ich, dass ich mir dann auch einige Tipps holen kann. Mit ner Ixus red' ich aber gar nicht drauf an ;)

    Danke erstmal für die Infos... die Canon 400D würd mir schon mal nicht so schlecht zusagen... mit 1000-1500 Euro hab ich für die Grundausstattung sowieso gerechnet.

    Noch eine Bitte:

    Kenn ihr gute Weblektüre, um sich etwas in die Materie einzulesen? Was sind empfehlenswerte Printmagagzine, die man auch als Anfänger lesen kann?

    Ich muss ja jetzt nich von heute auf morgen ein Fotograf werden... aber ich könnt mir schon vorstellen, das in Zukunft etwas zu vertiefen.

    thx4hints
    Fugo



  • Kenn ihr gute Weblektüre, um sich etwas in die Materie einzulesen? Was sind empfehlenswerte Printmagagzine, die man auch als Anfänger lesen kann?


    Also meiner Erfahrung nach sind die meisten dieser Fotoheftln eher unnötig.
    Ich finde, man lernt mehr, indem man in diversen Foren rumstöbert (Marken-spezifische Foren oder so Sachen wie das http://www.dslr-forum.de), sich auf Fotoseiten umsieht (http://www.schwarzweiss-magazin.de, http://www.fotocommunity.de, http://www.deviantart.com), Kommentare zu den Fotos liest, wenn vorhanden etc.


  • Kenn ihr gute Weblektüre, um sich etwas in die Materie einzulesen? Was sind empfehlenswerte Printmagagzine, die man auch als Anfänger lesen kann?


    Hier werden die technischen Hintergruende ganz gut erklaert (die Aufmachung der Seite ist aber wirklich furchtbar); auf Wikipedia gibt's auch einige Artikel.

  • Ich kenne 2 "Hobbyfotografen" , die haben Equipment um jeweils ca. 3.000,- Euro und deren Fotos kann man nicht mal als abstrakte Kunst verkaufen...

    Davon gibt's genug .. der Käufer meiner Canon 5D (Richtung 2300 Euro) hatte keine Ahnung von Fotografie. Hauptsache man kann sich teure Ausrüstung leisten ;).

    Zitat

    Damit will ich sagen, dass das Equipment alleine auch nix bringt... man muss zu allererst mal das Auge dafür haben. Und natürlich nehm' ich hochnäsigerweise einfach mal an, dass ich das habe ;)

    Na eh, von beidem etwas. Das so oft erwähnte "gute Auge" hilft einem aber a nix wenn man nur ne kompakte hat. Und wenn du etwas selbstkritisch sein kannst dann gibts auch genug Raum sich alles anzulernen - auch guten Geschmack ;).

    Zitat

    Danke erstmal für die Infos... die Canon 400D würd mir schon mal nicht so schlecht zusagen... mit 1000-1500 Euro hab ich für die Grundausstattung sowieso gerechnet.

    Sehr gut. Die 400D mit Kit-Objektiv wär mal ein guter Start und nicht so teuer. Ich selbst dachte auch immer mir noch was dazu kaufen zu müssen und hab dabei Fehlkäufe gemacht. Alleine mit 400D und Kit kommst du schon 'ne Zeit lang gut aus (sprich: auch wenn du viel lernst reichts in einem Jahr auch noch).

    Zitat

    Kenn ihr gute Weblektüre, um sich etwas in die Materie einzulesen? Was sind empfehlenswerte Printmagagzine, die man auch als Anfänger lesen kann?

    Magazine empfehle ich eher weniger. Was du brauchst sind erst mal viele Bilder die du betrachten kannst, bei denen du immer wieder auf neue Sachen entdeckst und selbst machen möchtest.

    Ich hab selbst seit längerer Zeit einen Account bei deviantART und habe dort sehr viel dazu gelernt. Du kannst selbst Bilder posten um Feedback zu erhalten und vor allem die Arbeit anderer Leute verfolgen - so lernst du am meisten. Immer wieder tauchen Techniken, Begriffe etc. auf die du nicht kennen wirst. Die kannst du dann immer nachschlagen - und sei's in der Wikipedia. Oder man frägt einfach nach ;). xnay hat die Fotocommunity vorgeschlagen. Hab' sie nie wirklich benutzt, eher nur als Betrachter. Scheint von der Bedienung her aber nicht so ausgereicht zu sein ..

    Zum Lesen werden gerne Ansel Adam's "The Camera", "The Negative" und "The Print" empfohlen. Die drei Bücher decken viel ab, und auch wenn sie etwas theoretisch sind lernst du die Fotografie damit sicher am besten kennen. Falls du die Bücher z.B. über einen amerikanischen Anbieter über Amazon kaufst dann kosten sie etwa 15 Euro pro Stück. Die Investition zahlt sich auch aus ;) (außerdem: zwei Magazine in der Trafik sind ein Buch - und haben bei weitem nicht das selbe Wissen in sich). Und keine Sorge wenn "digitale Fotografie" nicht abgedeckt wird: Hier geht's nicht so sehr ums Medium als um die Beherrschung der Technik. Und die ist ja bei Film- wie auch Digitalfotografie gleich ;).

    Ich finde, man lernt mehr, indem man in diversen Foren rumstöbert (Marken-spezifische Foren oder so Sachen wie das http://www.dslr-forum.de)

    DSLR-Forum finde ich dann leider für Fotografie etwas weniger geeignet, da es vor allem ja ein Forum wie dieses ist in dem Bilder gepostet werden - es ist zu wenig auf die Bilder selbst ausgerichtet. Zusätzlich bringt die Unterteilung in Technik und Hersteller mit sich, dass "Hardware"-Fanaten ellenlange Signaturen mit ihrer Ausrüstung führen .. wo wir wieder bei deinen Freunden den zwei Hobbyfotografen wären ;).

    Und schließlich macht dann die Übung den Meister - und schnell geht's nicht. Ich fotografiere nun seit etwa zwei Jahren mit Interesse und weiß jetzt erst so langsam was mich tatsächlich interessiert und wieviel ich noch zu lernen habe. Soll dich natürlich nicht abschrecken - man macht's ja gern ;).

  • In der fotocommunity hab ich mir auch nur öfter mal was angeschaut. Und ja, dslr-forum.de schau ich auch nur selten vorbei, wollts halt nur erwähnen (außerdem is ma grad nix anders eingfallen... ;) ).

  • Ich seh's ja sowieso langfristig... soviel hab' ich mitbekommen, dass man in ein paar Monaten kein guter Fotograf wird (außer vllt. man hat's total im Blut) ... aber vielleicht reicht's, dass ich in 5-10 Jahren wirklich mal was drauf hab auf dem Gebiet... inzwischen kann ich ja eh noch studieren ;)

    Zitat von Peter

    Eine SLR ist auch nicht fuer jeden Zweck die beste Kamera. Zum Beispiel Weitwinkelobjektive sind bei Spiegelreflexkameras etwas problematisch. Es gibt auch wirklich gute Kompakte, denen viele SLRs nicht das Wasser reichen koennen.

    Darum bin ich auch noch etwas am grübeln, ob ich zu einer DSLR oder zu einer Prosumer (nennt sich so, oder?) greifen soll... aber ich denk mal, wenn man wirklich langfristig gesehen ins Thema Fotografie hineinwachsen will, muss schon etwas mehr her, wo man auch die Technischen Spielereien verstehen lernt.



  • Eine SLR ist auch nicht fuer jeden Zweck die beste Kamera. Zum Beispiel Weitwinkelobjektive sind bei Spiegelreflexkameras etwas problematisch.


    Wieso genau sind Weitwinkel problematisch? Meinst du du die Brennweiten-Verlängerung von APS-sized Modellen? Spielt eher eine Rolle für Architektur oder Reportage. Aber das sind Sorgen die er lange nicht haben wird. Natürlich kann er sich auch 'ne 5D mit full frame sensor kaufen und paar nette Objektive, kostet halt nur Schweinegeld und ist übertrieben. Er möchte ja die Kamera für Produktfotografie einsetzen. Digital ist da für den Workflow die bessere Wahl.

    Zitat

    Es gibt auch wirklich gute Kompakte, denen viele SLRs nicht das Wasser reichen koennen.


    Naja, Herrgott .. eine Leica. 'ne neue MP oder M7 kostet so 4500 Euro ohne Objektiv - ein 50/1.4 dazu noch mal fast 3000 Euro. Und dazu ist die MP ja noch Film. Gut, könnte sich auch ne digitale M8 holen. Aber das is halt wieder übertrieben. Gegen eine MP hätt ich auch nix, hab' aber auch ohne genug zu lernen. Auch eine gebrauchte SLR um 70 Euro kann ausreichen.

    Darum bin ich auch noch etwas am grübeln, ob ich zu einer DSLR oder zu einer Prosumer (nennt sich so, oder?) greifen soll... aber ich denk mal, wenn man wirklich langfristig gesehen ins Thema Fotografie hineinwachsen will, muss schon etwas mehr her, wo man auch die Technischen Spielereien verstehen lernt.

    Du meinst diese Hybridmodelle, oder? Für den Anfang ganz nett vielleicht um sich mit der Bildkomposition zu beschäftigen. Vielleicht sieht' man auf den ersten Blick ja gar keinen Unterschied zu einer SLR. Trotzdem würd' ich mir besser eine "richtige" (SLR-)Kamera zulegen, da kannst du mehr mit Blende und Verschlusszeit oder ISO spielen und hast eine Systemkamera (z.B. Canon EOS) für die es viele (gute!) Objektive usw. gibt. Wenn du dann ernsthaft an der Fotografie interessiert bist schadet eine Film-Kamera auch nicht, da lernst du das Fotografieren noch mal aus einer neuen Sicht.

  • Wieso genau sind Weitwinkel problematisch? Meinst du du die Brennweiten-Verlängerung von APS-sized Modellen? Spielt eher eine Rolle für Architektur oder Reportage. Aber das sind Sorgen die er lange nicht haben wird.

    gebe dir vollkommen recht... peter schreibt... seltsames... dazumal mit der tollen leica er nicht mal annähernd in den weitwinkel einer (d)SLR kommt. leicas spielen ihre stärken vorallem in der streetphotgraphy aus.

    ich hab mich vor kurzem bei der entscheidung welche dslr ich mir zu lege mich zwischen der pentax k10d und der canon 400d für die canon entschieden, da ich später mal auf fullframe wechseln und die passenden objektive weiterverwenden will. pentax, nikon, sigma und fuji haben in den nächsten jahren nicht vor eine fullframe kamera zu bauen.

    falls fullframe unwichtig ist, ist meiner meinung nach die k10d eine sehr gute wahl, mit einer ausstattung an der sich canon und nikon im unter 1000 euro segement ein bespiel nehmen sollten. sensor stabilisator, abgedichtetes gehäuse, etc...


    dann kaufst dir noch das sigma 10-20mm sowie einen nodal ninja, sonst hagelts parallaxen fehler bei objekten, nah an der kamera.

    edit:

    mit dem nodal ninja is es relativ egal welches objektiv du verwendest, du kannst dir immer ein komplettes kugel panorama zusammenstückeln. bei zb 50mm brennweite werdens halt schon recht viele fotos die du machen musst. kauf dir also am besten ein normal zoom im bereich 17-50 und den nodal ninja. damit bist flexibel und rockst die fotos die die alte nikon knipse vom igw liefert ziemlich vom tisch.

  • ... peter schreibt... seltsames...


    Nicht gleich schimpfen bitte. Ich bin kein Profi-Photograph. Ich hab aber oefter schon in irgendwelchen Artikeln gelesen, dass SLR-Kameras wegen dem groeszeren Abstand zum Film bei Weitwinkel und bei kleinen Blendenzahlen von der Qualitaet her nicht mit Sucherkameras mithalten koennen, auszer man verwendet irgendwelche speziell beschichtete, superteure Linsen. Vielleicht sind diese Linsen in heutigen Objektiven aber auch schon Standard?

    Was es (auszer dem fuer einen Nicht-Profi etwas hohen Preis) an einer Leica auszusetzen gibt, versteh ich aber wirklich nicht. Wie schaut wohl eine von diesen DSLRs nach 50 Jahren Gebrauch aus?

    Ich wollte auch nur sagen, dass eine SLR nicht fuer jeden Zweck die beste Kamera ist. Zum Beispiel Portabilitaet ist fuer mich auch eine wichtige Eigenschaft. Es gibt auch kleine Kameras, die grosze Kontrolle ueber alle Parameter erlauben und gute Bilder erzielen. Ein kompakte Kamera nimmt man sicher eher irgendwohin mit; also schieszt man auch mehr Photos, lernt mehr dabei und hat mehr Spasz am Photographieren.

    Ich hab immer eine kleine Kamera, wie eine Olympus XA oder eine Lomo LC-A, in der Tasche und kann, wenn ich ein interessantes Motiv sehe, nach wenigen Sekunden Schaerfe/Blende/Belichtung-Einstellen auch schon ein Photo machen und muss nicht erst Kamera und Objektiv aus der schweren Umhaenge-Tasche holen, zusammenschrauben und dann auch noch warten, bis die verflixte Wolke, die sich in der Zwischenzeit vor die Sonne geschoben hat, wieder verschwunden ist.

  • Nicht gleich schimpfen bitte. Ich bin kein Profi-Photograph. Ich hab aber oefter schon in irgendwelchen Artikeln gelesen, dass SLR-Kameras wegen dem groeszeren Abstand zum Film bei Weitwinkel und bei kleinen Blendenzahlen von der Qualitaet her nicht mit Sucherkameras mithalten koennen, auszer man verwendet irgendwelche speziell beschichtete, superteure Linsen. Vielleicht sind diese Linsen in heutigen Objektiven aber auch schon Standard?

    Was es (auszer dem fuer einen Nicht-Profi etwas hohen Preis) an einer Leica auszusetzen gibt, versteh ich aber wirklich nicht. Wie schaut wohl eine von diesen DSLRs nach 50 Jahren Gebrauch aus?

    Ich wollte auch nur sagen, dass eine SLR nicht fuer jeden Zweck die beste Kamera ist. Zum Beispiel Portabilitaet ist fuer mich auch eine wichtige Eigenschaft. Es gibt auch kleine Kameras, die grosze Kontrolle ueber alle Parameter erlauben und gute Bilder erzielen. Ein kompakte Kamera nimmt man sicher eher irgendwohin mit; also schieszt man auch mehr Photos, lernt mehr dabei und hat mehr Spasz am Photographieren.

    Ich hab immer eine kleine Kamera, wie eine Olympus XA oder eine Lomo LC-A, in der Tasche und kann, wenn ich ein interessantes Motiv sehe, nach wenigen Sekunden Schaerfe/Blende/Belichtung-Einstellen auch schon ein Photo machen und muss nicht erst Kamera und Objektiv aus der schweren Umhaenge-Tasche holen, zusammenschrauben und dann auch noch warten, bis die verflixte Wolke, die sich in der Zwischenzeit vor die Sonne geschoben hat, wieder verschwunden ist.

    nun mich störts einfach, wenn aussagen einfach so daher geschriebn werden ohne begründung und fundiertem wissen. und geschimpft hab ich ja nicht ;)

    also bei leica gehts so wie ich das jetzt bei geizhals sehe nur bis 15 mm. mit dem sigma 12-24 oder einem 8mm fisheye kommts du auf fullframe weitwinkliger. die ecken sind zwar nicht scharf, das ist mir aber meistens egal. für schärfe fetischisten gibts da ein sündteures zeiss distagon 21mm. das canon 16-35mm is akzeptabel in den ecken, mal schaun wie die neue version die gerade rausgekommen ist wird. das objektiv ist aber auch nichts fürs kleine taschengeld. das sigma ist leistbar.

    wie sich da der abstand zur bildebene auswirkt weiß ich nicht genau. ich vermute mal dass die chromatischen aberrationen größer werden, da der strahlengang länger ist. dafür gibts wie du erwähnt hast unterschiedlich gerechnete dispersionslinsen und beschichtungen. ob hier die sucherkameras einen merklichen vorteil haben kann ich nicht beurteilen. wenn man jedoch auf maximiale bildqualität für zb naturpanoramen aus ist führt sowieso kein weg an medium format vorbei, aber portabel ist was anderes.

    sucherkameras sind ideal für streetphotograpy. klein, unscheinbar, kein spiegelschlag, und man fotografiert mit beiden augen offen, hat alles im blickfeld, das framing is auch nur daumen mal pi. mit einer slr kann man auf der straße meist nur versteckt mit großem tele arbeiten. der bildeindruck ist natürlich ein ganz ein anderer. mit der sucherkamera ist man halt mitten drinn. und sowas wie ein noctilux mit einer 1,0er blende gibts halt auch nur selten und nicht so scharf im slr bereich. das canon 85 f1,2 kommt ziemlich ran, ist aber immens größer. dafür kann man halt den telebreich auf einer sucherkamera ziemlich vergessen, da nur schwer aus der hand haltbar, aber dafür setzt sie auch fast niemand ein.


    bei leica gibts genauso horrorstories von kameras die eingentlich nur in der werkstatt waren. auch die neue m8 hat einige kinderkrankheiten. und mit einer investition für die nächsten 50 jahre würde ich im fotobereich sowieso nie rechnen. ich hoffe mal dass canon zumindest das bajonett so lang gleich belässt.

    und was die kamera für die tasche betrifft, glaube ich dass du mit einer kleinen digicam, mit manuellem modus und schwenkdisplay um einiges flexibler, günstiger und qualitativ besser weggkommst.
    ich verwende film nur mehr manchmal, wenns um extremen dynamik umfang, iso 3200+ oder einen speziellen bildeindruck der durch die filmkörnung entsteht, geht.

  • und was die kamera für die tasche betrifft, glaube ich dass du mit einer kleinen digicam, mit manuellem modus und schwenkdisplay um einiges flexibler, günstiger und qualitativ besser weggkommst.

    Qualität is da nicht so der Hammer, aber is ja klar bei ner kompakten digitalen um 300 Euro oder so. Hab' selbst ne Canon AE-1 (Film) mit 50/1.4 auf eBay für 70 Euro gekauft. Arbeitet recht gut, ist zu DSLRs klein und leicht. Und kostet nicht die Welt, ist auch eine Empfehlung wert.

  • Qualität is da nicht so der Hammer, aber is ja klar bei ner kompakten digitalen um 300 Euro oder so. Hab' selbst ne Canon AE-1 (Film) mit 50/1.4 auf eBay für 70 Euro gekauft. Arbeitet recht gut, ist zu DSLRs klein und leicht. Und kostet nicht die Welt, ist auch eine Empfehlung wert.

    ich habe eine alte pentax deren body sehr ähnlich zur ae1 ist. da ist meine powershot a620 um einiges handlicher. klar das objektiv an der ae1 ist besser als das der powershot aber damit das wirklich am computer ankommt brauchst einen teuren scanner. die einzigen vorteile sind hier, die bereits von mir erwähnten von film, und dass du besser freistellen kannst, da größere bildfläche und größere blende möglich. falls man gerne freistellt, sind digicams mit kleinem sensor und zu kleiner anfangsblende ein grosses no no. flexibler ist meiner meinung nach die canon, kleiner, leiser, schneller, autofokus, schwenkdisplay, kompakter zoom. bei iso 200+ beisst die powershot natürlich ab.

  • Top wäre das 24-70mm 2.8 L USM, kostet dann aber auch entsprechend (so 1150 Euro).

    falls es eine 400d wird und dich fullframe in absehbarer zeit nicht reizt würde ich dir das 17- 55 2.8 IS empfehlen. ist wohl das beste aus der hand haltbare zoom mit guter bildqualität. dank IS entsprechend teuer. da leider kein metall gehäuse sogar etwas überteuert, gibt aber sonst nichts vergleichbares. falls zu teuer dann das 17-50 2.8 von tamron.

  • ich habe eine alte pentax deren body sehr ähnlich zur ae1 ist. da ist meine powershot a620 um einiges handlicher.

    kommt natürlich drauf an wo man hin will. manuellen fokus seh' ich eher als vorteil, "freistellen" durch blende ist etwas grundlegendes. möchte keine kamera bei der ich die blende nicht kontrollieren könnte. foto print find ich dann auch attraktiver. besonders mit enlarger usw, hast ja sicher schon gesehen. da sticht selbst die ae1 oder deine pentax ne 5d aus.

  • kommt natürlich drauf an wo man hin will. manuellen fokus seh' ich eher als vorteil, "freistellen" durch blende ist etwas grundlegendes. möchte keine kamera bei der ich die blende nicht kontrollieren könnte. foto print find ich dann auch attraktiver. besonders mit enlarger usw, hast ja sicher schon gesehen. da sticht selbst die ae1 oder deine pentax ne 5d aus.

    man kann ja die powershot manuell bedienen, nur jedoch nicht die regeln der physik überwinden und die selbe freistellung erzielen wie mit einer 35mm und einerm 1.4 objektiv. wenn man das immer und überall braucht, ist die powershot natürlich die falsche wahl.

    ich bin mir oft zu langsam wenn ich auch noch manuell fokusiern muss. wenns jedoch dunkel ist und der der autofokus streikt, ist ein schnittbild natürlich praktisch.

    wenn du komplett den alten workflow gehst ist das natürlich was anderes. bis auf just for fun ist mir das jedoch zu viel aufwand. ich muss mich auf gewisse dinge konzentrieren und wenn ich mich auch noch in die kunst des printen einarbeiten will brauch ich ewigkeiten bis ich das was ich am computer mach auch im der dunkelkammer zusammen bekomme und zeit ist ja heutzutage geld. dafür schafft man natürlich gewisse dinge mit einem fineart print, die mit pc und drucker nicht möglich sind.

    hast du das alles zu hause oder was angemietetes?

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