AVR ATmega32 microcontroller

  • Hallo! :wave:

    Gibts technische Infler hier? :D
    Vorweg: ich hab eigentlich keine Ahnung von techn. Inf. und möchte mal nebenbei bissi rumbasteln und ein miniprojekt realisieren. Da kam mir die merkwürdige Idee einen Bummerlzähler fürs Schnapsen zu entwerfen.


    Jetzt hab ich mir mal überlegt wie ich das angehen könnte:

    IDEE1: low version mit gattern, leds,..
    Hab mir überlegt, einfach 4 reihen mit jeweils 7 leds auf eine platine zu packen und das irgendwie mit gattern zu machen. Bin aber dann draufgekommen, dass das mit meinem Wissen (ETI schildt :D ) irgendwie nicht realisierbar ist, kA ob das überhaupt geht. (entwurfspic im anhang... ja PAINT!!!! das ging am schnellsten :rofl:)

    IDEE2: ich machs mit einem programmierbaren microcontroller
    nach recherche hab ich die AVR Atmel microcontroller gefunden, die sich für den Einstieg angeblich gut eignen. Vermutlich nehm ich den ATMega16 oder 32. Problem ist, dass mir das Trum allein ja nichts bringt. Es muss eine gewisse Grundschaltung aufgebaut werden. Sind aber eh nur ein paar Teile, sollte hinzukriegen sein. Gibt auch fertige evaluationboards wo man den controller nur mehr draufstecken muss aber sowas mag ich net :D

    Das ganze geht dann über die serielle schnittstelle und kann mit C, Assembler,.. programmiert werden. zB mit AVR Studio 4 wo man auch einen compiler für C einbinden kann.

    Entweder ich mach das ganze dann auch mit Leds oder noch besser mit so einem Matrix Digitalpanel welches den spielstand dann ausgibt. AVR-Tutorials gibts eh wie Sand am Meer im inet. Hoff ich krieg das hin... und später vielleicht eine Binäruhr wie die hier :D :
    http://www.zerties.org/tiki-index.php?page=BinaerUhr
    http://www.smartcoder.net/?p=856


    Mich würde jetzt interessieren wie ihr sowas realisieren würdet? Ganz anders oder bin ich am richtigen Weg mit dem ATMega32 microcontroller bzw. hat wer schon ähnliches gemacht? :D

    EDIT: JA ICH WEIß MAN NIMMT GEWÖHNLICH STIFT ODER ZETTEL FÜR SOWAS! :D :D
    (mir gehts auch nicht wirklich um das endprodukt sondern ums rumbasteln und spaß dran haben :) )

    lg

    :hibbelig:

  • Bist am richtigen Weg. Sowas geht recht einfach auf einem AVR-Controller. Ich glaub', im Sommersemester ist wieder die Übung Microcontroller, da gibt's auch die Möglichkeit, sich selbst ein Board zusammenzulöten, ebenfalls mit AVR-Controller, ATMega16 oder so, sollte aber für dein Vorhaben eh völlig egal sein.
    Ansonsten hab' ich für'n Anfang mikrocontroller.net ganz angenehm gefunden.

  • Bist am richtigen Weg. Sowas geht recht einfach auf einem AVR-Controller.


    Super danke! :)

    Ich glaub', im Sommersemester ist wieder die Übung Microcontroller, da gibt's auch die Möglichkeit, sich selbst ein Board zusammenzulöten, ebenfalls mit AVR-Controller, ATMega16 oder so, sollte aber für dein Vorhaben eh völlig egal sein.


    Hab ich auch gestern rausgefunden, gibts anscheinend lt. tuwis immer im SS. Gibt auch eine VO dazu, mal schauen... interessant wärs allemal. :thumb:

    :hibbelig:

  • Hallo,

    dieses Projekt ist wie geschaffen für den Einstieg in das Reich der Microcontroller :D

    Habe vor einiger Zeit die Microcontroller-VL absolviert und da gab es ein wirklich sehr ähnliches Beispiel: Durch Drücken eines Tasters sollte ein LED-"Lauflicht" immer um einen Schritt weitergeschaltet werden. War damals in Assembler zu programmieren (erste Runde der VL) und auch wirklich einfach.

    Empfehlenswert ist meiner Meinung nach trotzdem, sich nicht lange mit Assembler abzugeben und möglichst schnell auf einen C-Compiler umzusteigen (wobei ich AVRStudio nicht kenne, arbeite immer wie in der Microcontroller-VL und Embedded Systems Engineering-Übung mit GCC und der AVR-libc).

    Unter Linux gibts auch Ultra-Low-Cost-Alternativen, das Ding zu programmieren (Programmieradapter besteht im wesentlichen aus einem 9-poligen Flachkabel, 9-pin D-Sub Stecker, der an die serielle Schnittstelle des Rechners angeschlossen wird und einem Stecker der an den Controller angeschlossen wird, alles für wahrscheinlich < 5 Euro beim Conrad zu haben), programmiert wird dann z.B. mit UISP. Möglicherweise geht das alles auch unter Windows, da ich das aber nie versucht habe, kann ich das nicht mit Sicherheit sagen.

    Die Implementation der Controllersoftware wäre auch kein Problem: Schon der ATmega16 hat 3 externe Interrupts, also kann jeder der 3 Taster in deiner Skizze an einen Interrupt-Pin angeschlossen werden. Damit erreicht man, dass bei jedem Druck auf den Taster die dazugehörige Interrupt-Service-Routine ausgeführt wird, in der dann einfach eine Variable inkrementiert wird und die LEDs aktualisiert werden :)

    Ideal zum Herumprobieren ist sicher auch ein Microcontroller-Labkit (Infos auf der LVA-Homepage) - bei diesem Board sind zahlreiche "Sicherheitsfunktionen" wie Schutzdioden, Strombegrenzungswiderstände usw. eingebaut, so dass man es auch bei falscher Beschaltung nicht leicht totkriegt. Kann man sich wie gelbasack schon geschrieben hat am Institut unter Anleitung selbst zusammenlöten oder ein fertiges gegen einen Einsatz ausborgen bzw. kaufen.


  • dieses Projekt ist wie geschaffen für den Einstieg in das Reich der Microcontroller :D


    Perfekt! :D


    Unter Linux gibts auch Ultra-Low-Cost-Alternativen, das Ding zu programmieren (Programmieradapter besteht im wesentlichen aus einem 9-poligen Flachkabel, 9-pin D-Sub Stecker, der an die serielle Schnittstelle des Rechners angeschlossen wird und einem Stecker der an den Controller angeschlossen wird, alles für wahrscheinlich < 5 Euro beim Conrad zu haben), programmiert wird dann z.B. mit UISP. Möglicherweise geht das alles auch unter Windows, da ich das aber nie versucht habe, kann ich das nicht mit Sicherheit sagen.


    Genauso hab ich mir das gedacht! :)
    Wüsste eigentlich gar nicht wie man das Ding sonst programmieren könnte! :shinner:


    Ideal zum Herumprobieren ist sicher auch ein Microcontroller-Labkit (Infos auf der LVA-Homepage) - bei diesem Board sind zahlreiche "Sicherheitsfunktionen" wie Schutzdioden, Strombegrenzungswiderstände usw. eingebaut, so dass man es auch bei falscher Beschaltung nicht leicht totkriegt. Kann man sich wie gelbasack schon geschrieben hat am Institut unter Anleitung selbst zusammenlöten oder ein fertiges gegen einen Einsatz ausborgen bzw. kaufen.


    Die LVA-Homepage ist ja super, gibt sogar Audio-Präsentationfiles etc. - sehr cool. :)
    Bin schon gespannt was ich da zammenfabriziere, hab leider eh erst ab feb. Zeit wenn die ganzen Prüfungen vorbei sind. :( :D

    :hibbelig:

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