Proteste an der Hauptuni

  • Denn die WEGA ist ja für ihr deeskalierendes Vorgehen bekannt.

    Ich habe die WEGA bereits in Aktion gesehen( Fußball EM) und sie waren weder übermäßig brutal noch sonst etwas. Sie waren effektiv und haben das ganze rasch und mit einem Minimum an Gewalt erledigt. Auch bei ihren letzten Einsätzen haben sie die Leute lediglich hinausgetragen.

    Mir ist bewusst das Staatsorgane wohl net sehr beliebt sind aber du musst die Ausgangssituation beachten: Bei Gebäuderäumungen sind immer Leute die sich nach mehrfacher verbaler Aufforderung weigern den begangen Landfriedensbruch aufzugeben. Ich bezweifle das die WEGA sich drum reißt Leute rauszutragen, sie werden wohl einfach keine andere wahl haben.

    Zitat

    Die VOs und Prüfungen werden in der nächsten Zeit nachgeholt?

    Das wird den Erstsemestrigen der Biologie viel bringen. Die haben 11 LVAs die fast direkt nacheinander stattfinden. Jedwede LVa die nicht zur selben Zeit stattfindet wie ursprünglich geplant wird sich unweigerlich mit was anderem überschneiden. das in 5 der LVA in den letzten 3 Jahren kein einziges Mal schon bei normalen Betrieb der ganze Stoff durchgebracht wurde ist dem wohl auch net förderlich.

    Zitat

    habe mich schon öfters gefragt, warum ich diesen Beitrag zahle, wo ich mich gar nicht mit der ÖH identifizieren kann.

    Was du kannst dich net mit HomoBiTrans, Freibier für Demonstrationen(nennen wirs einfach mal so) und sonstigen Mummenschanz identifizieren? Fällt mir net schwer zu glauben.

    Aber tröste dich damit dass du mit deinem ÖH Beitrag auch sinnvolle Sachen finanzierst wie die Rauchwaren der ÖH Bediensteten.

    Sie haben Glück das es mit dem ÖH Beitrag ist wie mit der GIS. Sonst hätt ich schon lang 2 Probleme weniger.

    Einmal editiert, zuletzt von LordNecro (24. Oktober 2009 um 00:29)

  • Wie denkt ihr über die Thematik, dass manche Unis mit bis zu 20% Deutschen gefüllt sind?
    Beispiel VUW mit ca. 20%, die hauptsächlich die erste Studienhälfte bevölkern.
    Und dann des öfteren heimgehen, sobald in D doch noch ein Plätzchen frei wird und somit die oberen Semester massig freie Plätze bekommen, die aber niemand füllen kann.

    An der TU bemerkt man diese Thematik ja interessanterweise überhaupt nicht (bilde mir ein, in der Statistik waren letztens die Türken die zahlenstärkste Gruppe der ausländischen Studenten).

    Zum Thema Besetzung möchte ich mich nicht allzu ausführlich äussern.
    Ich bin kein Fan von Besetzungen und der gesamten Vorgehensweise (mir würds in erster Linie auf die Nerven gehen, wenn mein Saal auf einmal besetzt ist).
    Aber dass prinzipiell was gegen die diversen Hahn-Pläne getan wird, bewerte ich mal positiv.

  • um auch etwas zur sache zu schreiben:

    genauso wie viele studenten, finde ich die idee, sich gegen bestimmungen, die nicht wirklich sinnvoll und auch nicht nachvollziehbar sind, zu wehren, sehr gut... jedoch ist wiedermal die ausführung unter aller sau!

    - wer ist bitte auf die idee gekommen einen hörsaal zu besetzen?? das tut den verantwortlichen doch überhaupt nicht weh, wenn sich studenten in einem gebäude verschanzen, mit dem sie nichts zu tun haben... (mir würde als erstes sofort mal einfallen, das büro vom hahn zu besetzen)

    - zu den beschädigungen: was sind denn das für methoden seinen forderungen glaubwürdigkeit zu verleihen? oder war ihnen nur fad? da wunder ich mich echt nicht, wenn so mancher ein schlechtes bild von uns studenten hat!!! (über rauchen in einem überfüllten hörsaal, lasse ich mich jetzt mal nicht aus, weil ich allgemein das rauchen verabscheue... aber auch hier könnte man die intelligenz von manchen studenten in frage stellen)

    wo ich auf jedenfall auf deren seite bin, ist:
    - freie masterzugänge
    - ausfinanzierung der unis

    sachen wie "kein leistungsdruck", "studienplätze für alle",... kann ich einfach nicht nachvollziehen. da sollten die verantwortlichen vielleicht mal konkrete realisierungspläne vorstellen oder überhaupt mal über das gesagte nachdenken (viell würden sie dann draufkommen, dass nicht alles möglich ist!)

    "ich bin so kluk. K-L-U-K"
    (Homer Jay Simpson)

  • Bissl Offtopic, wie werden die "freien Masterzugänge" definiert?
    Das ich nen Master ohne Bakk machen kann? Oder was wahrscheinlicher ist, dass ich mit jedem beliebigen Bakk. jeden beliebigen Master machen kann?

  • Bissl Offtopic, wie werden die "freien Masterzugänge" definiert?
    Das ich nen Master ohne Bakk machen kann? Oder was wahrscheinlicher ist, dass ich mit jedem beliebigen Bakk. jeden beliebigen Master machen kann?

    so wie ichs verstanden habe, weder noch...
    damit ist gemeint, dass man mit einem bakk den master machen kann, unabhängig von den noten... also dass nicht nur die mit guten bakk-noten einen platz im master bekommen

    "ich bin so kluk. K-L-U-K"
    (Homer Jay Simpson)

  • quasi "kein numerus clausus für den master" und, entgegen den plänen, nicht für jeden bachelor nur ein korrespondierendes master-studium, welches man dann vl. machen darf oder auch nicht.

    Für mich denkt mdk!

  • - wer ist bitte auf die idee gekommen einen hörsaal zu besetzen?? das tut den verantwortlichen doch überhaupt nicht weh, wenn sich studenten in einem gebäude verschanzen, mit dem sie nichts zu tun haben... (mir würde als erstes sofort mal einfallen, das büro vom hahn zu besetzen)

    das hab ich mich auch schon gefragt.

    - zu den beschädigungen: was sind denn das für methoden seinen forderungen glaubwürdigkeit zu verleihen? oder war ihnen nur fad? da wunder ich mich echt nicht, wenn so mancher ein schlechtes bild von uns studenten hat!!! (über rauchen in einem überfüllten hörsaal, lasse ich mich jetzt mal nicht aus, weil ich allgemein das rauchen verabscheue... aber auch hier könnte man die intelligenz von manchen studenten in frage stellen)

    selbst wenn ihnen fad war, ist das keine entschuldigung. und wenn ich dann in der zib24 seh, dass der großteil da drinnen bier säuft oder noch schlimmer raucht (da bin ich auf deiner linie), denk ich mir auch ob die wirklich dort sind um etwas durchzusetzen oder nur weils halt spaß macht und a "haufn gaudi" is.

    Bissl Offtopic, wie werden die "freien Masterzugänge" definiert?
    Das ich nen Master ohne Bakk machen kann? Oder was wahrscheinlicher ist, dass ich mit jedem beliebigen Bakk. jeden beliebigen Master machen kann?


    hätte das so interpretiert, dass du mit einem bachelorabschluss nicht automatisch ein masterstudium belegen kannst (weils da wieder eine beschränkung gibt). dann wären wir wieder bei dem problem mit der "nicht"-akzeptanz des bachelors hier in österreich.


    Wie denkt ihr über die Thematik, dass manche Unis mit bis zu 20% Deutschen gefüllt sind?
    Beispiel VUW mit ca. 20%, die hauptsächlich die erste Studienhälfte bevölkern.
    Und dann des öfteren heimgehen, sobald in D doch noch ein Plätzchen frei wird und somit die oberen Semester massig freie Plätze bekommen, die aber niemand füllen kann.


    diese entwicklung sehe ich auch eher kritisch. da frage ich mich, warum sich der herr hahn so gegen ein zahlungsmodell wie in dänemark, island etc. sträubt. soviel ich gelesen habe funktioniert es dort so, dass wenn ein isländer nach dänemark studieren geht, island einen gewissen betrag an dänemark als beitrag zahlt.

    generell hab ich nichts dagegen, dass ausländische studenten bei uns studieren. ich würde ja auch gerne ins ausland gehen können um dort was zu lernen (wenns für mich interessanter ist). wenn es aber in dem herkunftsland beschränkungen gibt, kann es nicht sein, dass wir alle aufnehmen weils bei uns leicht reinkommst. da ist es klar, dass es zu engpässen in hörsälen und ressourcen kommt.

    Wo ein Wille ist, ist auch ein "Geht nicht!"

  • Wo steht denn das? Da steht nirgendwo, dass sie (im Studium) weiterkommen, ohne was dafür tun zu müssen. Sie wollen aber weiterkommen, ohne dass ihnen unzählige Steine in den Weg gelegt werden.
    Wie kommst du dazu, darüber zu urteilen, ob jemand, der einen Bachelor mit 4ern geschafft hat, in der Lage ist, einen Master zu absolvieren? Haben wir tatsächlich solche Probleme in den Masterstudien, dass wir erreichen wollen, dass möglichst viele Leute nach dem Bachelor aufhören?


    1. Wie kann der Bachelor bzw. Master was wertvolles sein, wenn jeder sie ohne Beschränkungen bekommen kann? Die Unis sind gratis und die Beschränkungen nicht so schlimm, dass man sich darüber aufregen muss. z.B. in der Datenmodellierung LVA gibt es eine kleine Aufnahmeprüfung, die man beliebig oft machen darf und zu Hause mit dem Buch und Folien. Trotzdem geben Leute auf oder den Termin versäumen und dann haben die anderen mehr als genug Platz in dem Hörsaal (Prüfung findet nach den ersten zwei Einheiten statt) und nicht mehr auf dem Boden sitzen müssen. Ist das jetzt ungerecht?

    2. Tja, wieder - wenn jeder einen Master hat, wieso soll es überhaupt was wertvolles sein? Genau wie das alte Magista. Es war was wirklich tolles und besonderes, ein Magista zu haben. Wenn jeder ein Magista hätte, wäre es nichts. Vor 20 Jahren war die Matura was echt besonderes. Jetzt nicht mehr so, weil viel mehr Leute die Matura haben. Inflation als Beispiel: Zu viel Geld im Markt, dann wird das Geld weniger Wert. Schaut einfach Zimbabwe an. Oder die USA. In Amerika hat die Federal Bank die Zinsrate gesenkt, damit mehrere Leute Geld ausborgen konnte und dadurch hat der Dollar seinen Wert verloren.

    Wenn man die Beschränkungen für den Master abschaffst, wird es zu dem gleichen führen. Du gehst zu einer Firma und sagst, dass du einen Master hast. Naja, schön - aber der Rest des Landes hat den gleichen. Wie kannst du was besonders sein?


    +1

    Zitat

    Meines Wissens sind die 100.000 Euro Schaden nicht mehr als eine grobe Schätzung, die nach Berichten von Dortgewesenen übertrieben sein dürfte.


    Dem Standard nach: €50.000 bis €100.000.

    Zitat

    Also ist die ETH Zürich deiner Meinung nach keine der besten Unis der Welt?


    Ausnahme bestätigt die Regel? Es gibt immer Ausnahmen.

    http://www.arwu.org/rank2008/Top500_EN%28by%20rank%29.pdf (speichere auf deinen Computer, es geht schneller)

    Schau dir aber diese Liste an. Die Top 10 haben alle Beschränkungen für das Studium (wenn wir die Studiengebühren als eine Beschränkung ignorieren).

    Zitat

    Hätte er bei dieser Aufnahmsprüfung nicht so gut abgeschnitten, hätte es aber ausschließlich von seinem Einkommen/Vermögen (bzw. dem seiner Eltern) abgehangen, ob er studieren hätte können.


    lol, seine Mutter hatte überhaupt kein Geld. Sie war eine Putzfrau und konnte fast kein Englisch sogar lesen (Deutsch oder Englisch). Er hat die Prüfung bestanden und dafür Geld für seine Studien bekommen. Nur durch eine Prüfung (vielleicht 2?).

    Zitat

    Und wie soll er die Chance bekommen, wenn er vom Studium aufgrund einer einzigen Aufnahmsprüfung abgehalten wird?


    Die Prüfung ist die Chance zu zeigen, was du kannst! Es gibt Aufnahmeprüfungen für das medizinische Studium. Keiner beschwert sich drüber. Wir wollen nur intelligente Leute für so ein Studium. Warum darf das auch nicht für ein Wirtschaftsstudium gelten?


    diese entwicklung sehe ich auch eher kritisch. da frage ich mich, warum sich der herr hahn so gegen ein zahlungsmodell wie in dänemark, island etc. sträubt. soviel ich gelesen habe funktioniert es dort so, dass wenn ein isländer nach dänemark studieren geht, island einen gewissen betrag an dänemark als beitrag zahlt.

    generell hab ich nichts dagegen, dass ausländische studenten bei uns studieren. ich würde ja auch gerne ins ausland gehen können um dort was zu lernen (wenns für mich interessanter ist). wenn es aber in dem herkunftsland beschränkungen gibt, kann es nicht sein, dass wir alle aufnehmen weils bei uns leicht reinkommst. da ist es klar, dass es zu engpässen in hörsälen und ressourcen kommt.


    Als Ausländer kann ich das vielleicht besser beantworten. Ich zahle die alte österreichische Studiengebühr pro Semester (d.h. €36x + ÖH Gebühren). Unter dem alten System hätte ich das doppelte bezahlen müssen. Ich bin aber an die TU kurz nach der Abschaffung der Studiengebühren gekommen, deswegen habe ich die €7xx nie bezahlen müssen. Ich bin aber in Österreich, weil ich halbösterreichisch bin und mich in Österreich (und eine Österreicherin, lol) verliebt habe. Die Studiengebühr und Bücher sind aber viel billiger als z.B. in den USA. Ich habe an meiner alten Uni ein Stipendium gehabt und nur meine Schulbücher kaufen müssen und bin immer auf $200-400 pro Semester nur für Bücher gekommen. Ihr könnt wirklich dankbar sein, dass ihr es so gut habt. So wenig bezahlen und so eine gute Ausbildung bekommen. Ich fürchte mich aber, dass wenn es keine Beschränkungen gibt und die Unis ums Geld ernste Sorgen machen müssen, wird das nicht so perfekt weitergehen können.

    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die Deutschen in Österreich gratis studieren. Als Ausländer muss man irgendwas zahlen, außer wenn man aus dem Kosovo oder noch so ein armes Land kommt (eine Art von Staatshilfe).

  • Ich glaub, da fließt genug Geld von deutschen Eltern zu ihren studierenden Kindern, die das dann bei uns ausgeben. Das kann uns ruhig ein paar Bildungsausgaben wert sein.

    In einen FBO rendern ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie, was man kriegt.

  • da frage ich mich, warum sich der herr hahn so gegen ein zahlungsmodell wie in dänemark, island etc. sträubt. soviel ich gelesen habe funktioniert es dort so, dass wenn ein isländer nach dänemark studieren geht, island einen gewissen betrag an dänemark als beitrag zahlt.


    Wo sträubt er sich gegen Ausgleichszahlungen aus Deutschland? Wer sich dagegen sträubt, ist Deutschland. Ist auch kein Wunder: Die offizielle deutsche Politik ist, nicht jeden zu einem Taxifahrerstudium (Publizistik o.ä.) zuzulassen. Ob man das gut oder schlecht findet, sei dahingestellt; es wär aber absolut unrealistisch zu glauben, daß Deutschland bereit wäre, im Ausland für Studien zu bezahlen, die sie innerhalb Deutschlands nicht finanzieren wollen...

    *plantsch*

  • ich nehme an, du hast keine ahnung, oder? es beschweren sich genug leute darüber!


    Nur die denn, die durchfallen und nicht genug gelernt habe, würde ich schätzen. Es gibt immer Beschweren. Der Strache beschwert sich jeden Tag über die Ausländer und wie schlecht es in Österreich geht. Die meisten Leute (zumindest in der Öffentlichkeit) ignorieren ihn aber, oder? Wir müssen es vergleichen. Beschweren sich die medizinischen Studenten in so einer Art wie jetzt an der Haupt Uni, oder in einer erwachsenen Art?

    Ich habe in der Zeitung letztes Semester (vielleicht im Sommer?) gelesen, dass mehr als 1000 Bewerber sind an der Aufnahmeprüfung für die Med Uni in Graz angetreten und die meisten fallen durch. Man liest aber nichts in der Zeitung drüber, dass sie sich in so einer Menge protestieren. Es ist akzeptiert. Medizin ist schwer und nicht für jeden Trottel auf der Straße. Noch in Beispiel: Meine Freundin war an der WU für den Einführungstag und ein Professor/Vertreter der WU hat ihnen alle gesagt, dass sie jetzt "Tschüß" zu ihrem Nachbar sagen können, weil sie einander nie wieder sehen werden. 1/3 schaffen die Studieneingangsphase nicht, 1/3 kommen durch aber machen nicht weiter nach der Eingangsphase und der Rest kriegen Diplome. Was kommt daraus? Die WU ist eine der besten Wirtschaftsuniversitäten in Europa und keiner will (oder kann) sich darüber beschweren.

  • Wo sträubt er sich gegen Ausgleichszahlungen aus Deutschland? Wer sich dagegen sträubt, ist Deutschland.

    So viel ich mich erinnere (hab ich mal gelesen), hat er gesagt dieses Modell würde für Österreich nicht funktionieren und in so eine Richtung denkt er nicht einmal. Irgendwas war auch, das die Beträge so gering wären und sich das nicht rechnen würde. Oder bin ich da falsch informiert?

    Ich habe in der Zeitung letztes Semester (vielleicht im Sommer?) gelesen, dass mehr als 1000 Bewerber sind an der Aufnahmeprüfung für die Med Uni in Graz angetreten und die meisten fallen durch.

    Ok, es fallen sicher einige durch, weil sie die Tests nicht bestehen. Es gibt aber viele die sich beschweren, weil sie den Test bestanden haben und nicht aufgenommen werden, weil einfach nur eine gewisse Anzahl angenommen wird.

    Wo ein Wille ist, ist auch ein "Geht nicht!"

  • 1. Wie kann der Bachelor bzw. Master was wertvolles sein, wenn jeder sie ohne Beschränkungen bekommen kann? Die Unis sind gratis und die Beschränkungen nicht so schlimm, dass man sich darüber aufregen muss. [...]

    2. Tja, wieder - wenn jeder einen Master hat, wieso soll es überhaupt was wertvolles sein? Genau wie das alte Magista. Es war was wirklich tolles und besonderes, ein Magista zu haben. Wenn jeder ein Magista hätte, wäre es nichts. Vor 20 Jahren war die Matura was echt besonderes. [...]

    Wenn es dir nicht passt, wenn Studenten in Österreich, gleiches Recht für alle fordern, dann geht doch bitte dahin wo alles deinen 'elitären' Ansprüchen genügt.

    µC-Leitung

  • Nur die denn, die durchfallen und nicht genug gelernt habe, würde ich schätzen. [...] Beschweren sich die medizinischen Studenten in so einer Art wie jetzt an der Haupt Uni, oder in einer erwachsenen Art?

    was ich so herauslesen konnte aus deinen postings, bist du dafür, dass nicht jeder den titel nachgeschmissen bekommen sollte (übertrieben gesprochen). in diesem punkt stimme ich dir zu!

    jedoch, falls du das bsp mit den medizinern weiter betrachtest, war es lange zeit üblich, dass sogar diejenigen, die für das med-studium zugelassen wurden UND die erste große prüfung (SIP1) geschafft haben, TROTZDEM ein wartejahr hatten! grund: es gab einfach zu wenig plätze für die darauffolgenden übungen/seminare/usw... (es mussten auch studenten warten, die einen 3er hatten!!!!)

    jetzt stell dir mal vor, du hast den bakk mit durchschnittlich guten noten absolviert, kommst aber trotzdem nicht weiter, weil ANDERE einfach besser sind...

    nicht mehr so geil das ganze, oder?

    "ich bin so kluk. K-L-U-K"
    (Homer Jay Simpson)



  • 2. Tja, wieder - wenn jeder einen Master hat, wieso soll es überhaupt was wertvolles sein? Genau wie das alte Magista. Es war was wirklich tolles und besonderes, ein Magista zu haben. Wenn jeder ein Magista hätte, wäre es nichts. Vor 20 Jahren war die Matura was echt besonderes. Jetzt nicht mehr so, weil viel mehr Leute die Matura haben. Inflation als Beispiel: Zu viel Geld im Markt, dann wird das Geld weniger Wert. Schaut einfach Zimbabwe an. Oder die USA. In Amerika hat die Federal Bank die Zinsrate gesenkt, damit mehrere Leute Geld ausborgen konnte und dadurch hat der Dollar seinen Wert verloren.

    Das könnt ihr euch übrigens alle merken als schönes beispiel für: Äpfel mit Birnen vergleichen;

    Deine Argumentation hinkt an folgendem Punkt:

    Geld wird nicht deswegen weniger wert weil mehr existiert, sondern weil es keine ausreichende Deckung gibt; Im Normalfall ist das Gold. Das Geld wird aber nicht deswegen weniger wert weils es mehr gibt, sondern weil die Absicherung für die vergrößerte Geldmenge nicht reicht.

    Meines Wissens gibt es keinen globalen Wissenspool den sich alle Magisters auf dieser Welt teilen, und somit der Wert eines einzelnen Magisters weniger wird wenn mehr existieren.

    Sollte es doch einen Wissenspool geben, dann nehm ich meine Meinung gerne zurück.


    Btw.: Österreich liegt unter der durchschnittlichen Akademierquote der EU; ein sicheres Zeichen für zu viele Magister im Land.

    Für mich denkt mdk!

  • @ Capn Nismo
    Ich finde du vermischt einiges:

    Studienbeschränkung vs. Knock-out Prüfung, mal ganz abgesehen von anderen Gründen, warum jemand ein Studium nicht weiterführt ist es ein Unterschied, ob ich es nicht schaffe, nicht weitermachen will, etwas andres machen will oder gar nicht erst anfangen darf!
    Medizin-Eignugnstest:
    ich bin kein Experte, aber wird dort nicht nur gereiht? Das heißt, dass die x Besten den Platz bekommen und der Rest nicht. Das heißt, dass immer die Restlichen "durchfallen" müssen. Und es heißt keineswegs, dass die alle "Trotteln" sind, wie du das so nett bezeichnest.
    (Falls der Modus doch anders ist, möge man mich bitte aufklären)


  • Ok, es fallen sicher einige durch, weil sie die Tests nicht bestehen. Es gibt aber viele die sich beschweren, weil sie den Test bestanden haben und nicht aufgenommen werden, weil einfach nur eine gewisse Anzahl angenommen wird.


    Ich habe versucht, an die FH WIFI zu kommen. Ich wollte dort Unternehmensführung studieren und es gibt eine Aufnahmeprüfung und ein Bewerbungsgespräch. Meine Note auf der Prüfung war sehr gut und der Professor, mit dem ich mein Gespräch gemacht habe, hat mir gesagt, dass er mir alle Punkte gegeben hat. Ich bin trotzdem nicht aufgenommen werden. Warum? Ich habe nachgefragt und der gleiche Professor hat mir gesagt, dass in diesem Jahr so viele Leute wirklich spitzend die Prüfung geschrieben habe, dass ich vielleicht wegen eines Punktes nicht aufgenommen worden sei. Schade, aber ich kann nichts dafür. Wenn einer eine bessere Gesamtzahl von Punkten hat, soll er den Platz kriegen, weil er ihn verdient hat.

    Wir können auch nicht sagen, dass jeder der die Prüfung besteht, bekommt einen Platz. Wenn das der Fall wäre, dann würde man den Job-Markt überfluten mit Absolventen. Ich denke, dass es besonders in Österreich für Medizin gilt. Vorletztes Jahr habe ich in irgendeiner Dokumentation gehört, dass Österreich zu viele Ärzte hat und Deutschland zu wenig. Man kann mehr in Deutschland als Arzt verdienen als in Österreich. Es kostet auch eine Menge Geld für medizinischen Unterricht. Die Studenten müssen so viele Dinge im Labor machen und leider kostet das was. Wenn es noch mehrere Studenten gäbe, wäre das Problem noch größer. Ich finde es wirklich Schade, aber so ist es.

    Wenn man Medizin studieren möchte, kann man auch Krankenpflege/schwester werden. In manchen Bereichen ist es möglich, genau so viel Geld (oder mehr) als ein Arzt zu verdienen. Ein Bekannte von mir in den USA macht ein medizinisches Studium als Krankenpflege, aber mit einer Spezialisierung im Bereich Narkosenfacharzt. Er muss länger an der Uni bleiben, aber nicht so lang als ein Arzt, bekommt aber das gleiche Geld. Warum? Weil es einen Markt für den Job gibt, wo die Forderung höher als der Vorrat von Leuten ist.

    Es gibt auch viele Plätze im Ausland für Krankenschwester, besonders in Australien. Sie haben zu wenig und man kann wieder dort viel verdienen, weil sie Leute brauchen.

  • Ich habe versucht, an die FH WIFI zu kommen. Ich wollte dort Unternehmensführung studieren und es gibt eine Aufnahmeprüfung und ein Bewerbungsgespräch. Meine Note auf der Prüfung war sehr gut und der Professor, mit dem ich mein Gespräch gemacht habe, hat mir gesagt, dass er mir alle Punkte gegeben hat. Ich bin trotzdem nicht aufgenommen werden. Warum? Ich habe nachgefragt und der gleiche Professor hat mir gesagt, dass in diesem Jahr so viele Leute wirklich spitzend die Prüfung geschrieben habe, dass ich vielleicht wegen eines Punktes nicht aufgenommen worden sei. Schade, aber ich kann nichts dafür. Wenn einer eine bessere Gesamtzahl von Punkten hat, soll er den Platz kriegen, weil er ihn verdient hat.

    Das zeigt in meinen Augen schon das falsche Weltbild: Eine Uni ist keine Bestellstätte für die Wirtschaft. Auf der Uni geht es auch um Wissensmehrung zum Eigenzweck, um Forschung. Das ist ein Teil der Forderungen der Protestierenden: Das Bologna-Konzept abzuschmettern das die Unis zur Ausbildungsstätte für die Wirtschaft degradiert - was Unis nunmal nicht sein sollten.

    Zitat

    Wir können auch nicht sagen, dass jeder der die Prüfung besteht, bekommt einen Platz. Wenn das der Fall wäre, dann würde man den Job-Markt überfluten mit Absolventen. Ich denke, dass es besonders in Österreich für Medizin gilt. Vorletztes Jahr habe ich in irgendeiner Dokumentation gehört, dass Österreich zu viele Ärzte hat und Deutschland zu wenig. Man kann mehr in Deutschland als Arzt verdienen als in Österreich. Es kostet auch eine Menge Geld für medizinischen Unterricht. Die Studenten müssen so viele Dinge im Labor machen und leider kostet das was. Wenn es noch mehrere Studenten gäbe, wäre das Problem noch größer. Ich finde es wirklich Schade, aber so ist es.

    Deutschland hat zuwenige Ärzte; nicht Österreich zu viel. Natürlich wenn wir die Standards von z.B. Nigeria anlegen, haben wir definitiv zu viel

    Zitat

    Wenn man Medizin studieren möchte, kann man auch Krankenpflege/schwester werden. In manchen Bereichen ist es möglich, genau so viel Geld (oder mehr) als ein Arzt zu verdienen. Ein Bekannte von mir in den USA macht ein medizinisches Studium als Krankenpflege, aber mit einer Spezialisierung im Bereich Narkosenfacharzt. Er muss länger an der Uni bleiben, aber nicht so lang als ein Arzt, bekommt aber das gleiche Geld. Warum? Weil es einen Markt für den Job gibt, wo die Forderung höher als der Vorrat von Leuten ist.

    Es soll doch tatsächlich Leute geben die nicht nur aufgrund eines Jobs studieren, sondern... schreck dich nicht ... aus Interesse! Ja das ist die Wahrheit. Ich gestehe es: Ich sitz aus Spaß in Geschichtevorlesungen. Ich glaube ich sollte mich schämen...

    Für mich denkt mdk!

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!