PHP - Webentwickler

  • Na klar zahlt ihr Studis Mwst --> aber nur durch die Studienbeihilfe und das Kindergeld, dass ihr von MIR als (Lohn-)Steuerzahler jeden Monat bekommt.


    LOL, Bill Gates postet in unserem Forum? Naja, sieh es so: Wenn hunderttausende Studenten von DEINER Steuerleistung leben können, muß es Dir ja ziemlich gut gehen :) Also warum die Aufregung?

  • lasst euch doch nicht von ein paar offensichtlichen trollen so an der nase rumführen :)

    on topic: motivierte php-entwickler gibt es halt schon recht billig, manche machen das schon auf der htl. dass man um den preis kaum qualitäts-SE bekommt, ist eine andere sache.

  • motivierte php-entwickler gibt es halt schon recht billig


    Hat wohl mit dem Angebot zu tun.

    Mir ist unlängst die c't-IT-Gehaltsstatistik für heuer in die Hände gefallen. PHP-Entwickler waren in der Kategorie "Programmierer" (oder was auch immer) die am schlechtesten bezahlten, im Durchschnitt gabs die 8000 EUR pro Jahr (brutto) billiger als Java-Menschen. Nochmal 10000 mehr verdienen Lisp-Entwickler. Und ich würd behaupten, die haben auch sonst viel mehr Spaß im Job... :)

    *plantsch*

  • irgendwie geht das zwar am thema vorbei aber wir studenten brauche uns nicht nachsagen lassen allen auf der tasche zu liegen.
    erstens bezahlen wir wenn wir mit 25,26 jahren ins berufsleben einsteigen 40 jahre lang steuern und zweitens arbeiten viele studenten ohnehin nebenbei und bezahlen lohnsteuer.

    im übrigen kostest du einer firma wesentlich mehr als dein brutto gehalt da die firma auch steuern für jeden arbeiter oder angestellten bezahlen muss;)
    und damit zum kern des threads:
    für 10 euro die stunde kannst auf werkverstragsbasis nicht langfristig arbeiten da dir weniger übrig bleibt als wie wenn du als arbeiter oder angestellter 10 euro brutto bekommst.

    letzendlich muss aber auch jeder wisse was er/sie macht: wer gratis arbeiten will soll das doch machen, langfristig wirds zwar nicht gut gehen, kurzfristig kann das aber gut sein um referenzen zu bekommen;)

    Einmal editiert, zuletzt von MisterT (13. November 2009 um 17:31)

  • So ein Blödsinn, oder zahlst du 65% Steuern?

    Na klar zahlt ihr Studis Mwst --> aber nur durch die Studienbeihilfe und das Kindergeld, dass ihr von MIR als (Lohn-)Steuerzahler jeden Monat bekommt.

    Außerdem, bei dem bisschen was ihr ausgebt, fällt das nicht ins Gewicht. Lieber Hörsääle zerstören und Audimäxe besetzen.

    So denkt kein Selbstständiger!

    1. Denkfehler: Verrechenbare Stunden
    Selbstständige haben idR keine 160, 165 - oder wie auch immer - Stunden pro Monat an verrechenbaren Stunden (außer du pauschalierst gut und brauchst weniger Zeit). Somit bei einer "Teilzeit"-Tätigkeit dann auch keine 20h/Woche, sondern entsprechend weniger.
    Die restliche Zeit geht für die unterschiedlichsten Dinge drauf: Buchhaltung (Belegorganisation), Kundenakquise, Angebote + Rechnungen schreiben, meist kostenlose Erstgespräche, verschiedene andere interne Tätigkeiten und zusätzlich eine evtl. geringe Auslastung. Nicht zu vergessen, dass man auch mal 2 Wochen krank ist und idealerweise 5 Wochen im Jahr auf Urlaub fahren möchte. In dieser Zeit kommt kein Geld herein (Ausnahme Betriebsausfallvers. bei Krankheit, etc.) - ergo muss man zum Ausgleich hier noch einmal mehr verdienen.

    2. Denkfehler: Umsatz ist nicht gleich Gewinn!
    Die 1200,-- sind ein - hoffentlich - Netto-Umsatz (exkl. USt; diese ist ein reiner Durchlaufposten).
    Du wirst sicher noch einiges an Kosten haben: Fahrtkosten, Büromaterial, Anschaffungen von Hardware und anderen Betriebsmitteln (Büroausstattung), Kosten für Miete u. Betriebskosten (Büro, Arbeitszimmer), Internet/Telefon, Versicherungen (z.B. Betriebshaftpflicht!), Kammerumlage und einiges mehr!

    Diese Sachen zahlst du von deinem Umsatz!
    Vom übrig bleibenden Gewinn die Sozialversicherung (von der Bemessungsgrundlage) .. und von dem was danach übrig bleibt, deine Einkommensteuer.


  • Die restliche Zeit geht für die unterschiedlichsten Dinge drauf: Buchhaltung (Belegorganisation), Kundenakquise, Angebote + Rechnungen schreiben, meist kostenlose Erstgespräche, verschiedene andere interne Tätigkeiten und zusätzlich eine evtl. geringe Auslastung.

    Vollkommen richtig. Vor allem der Punkt Kundenakquise ist extrem zeit- und somit geldintensiv, wenn man es professionell betreibt. Wenn ich für Proposals und Angeboten bezahlt werden würde, wäre ich bereits reich (manche verlangen übrigens Geld dafür --> http://www.gegen-gratis.at/, ist mir aber unverständlich)


    2. Denkfehler: Umsatz ist nicht gleich Gewinn!
    Die 1200,-- sind ein - hoffentlich - Netto-Umsatz (exkl. USt; diese ist ein reiner Durchlaufposten).
    Du wirst sicher noch einiges an Kosten haben: Fahrtkosten, Büromaterial, Anschaffungen von Hardware und anderen Betriebsmitteln (Büroausstattung), Kosten für Miete u. Betriebskosten (Büro, Arbeitszimmer), Internet/Telefon, Versicherungen (z.B. Betriebshaftpflicht!), Kammerumlage und einiges mehr!


    Stimmt grundsätzlich, wobei der Poster in einem TU-Forum normalerweise davon ausgeht, dass er seien Aufträge an Studenten vergibt, und nicht an Selbstständige. Ein Student kann bis zu einem gewissen Amount pro Jahr dazuverdienen und muss bis dahin keien Steuer zahlen. Und die Fixkosten hat er auch ohne den Auftrag (Miete, Internet, etc).

    LG
    Markus

    Einmal editiert, zuletzt von mboehme.at (17. November 2009 um 21:31)

  • Stimmt grundsätzlich, wobei der Poster in einem TU-Forum normalerweise davon ausgeht, dass er seien Aufträge an Studenten vergibt, und nicht an Selbstständige. Ein Student kann bis zu einem gewissen Amount pro Jahr dazuverdienen und muss bis dahin keien Steuer zahlen. Und die Fixkosten hat er auch ohne den Auftrag (Miete, Internet, etc).

    LG
    Markus

    Danke, genau so ist es.

  • mboehme.at, waquner

    Ich finde die Einstellung immer noch nicht korrekt.

    Es ist bestimmt richtig, dass ein Student (und alle anderen) bis zu einem gewissen Betrag dazu verdienen dürfen, ohne steuerrechtlichen etwas befürchten zu müssen.
    Wahrscheinlich sind hier Einkommen bis 11.000,--/Jahr (bei 0% ESt) und diverse Zuverdienstgrenzen für Beihilfen (Familienbeihilfe, Studienbeihilfe, etc.) gemeint.

    11.000,-- (Einkommen) sind aber gar nicht so leicht verdient - wie jeder Dienstnehmer weiß!
    Bis dahin kommt nämlich bereits einiges an Sozialversicherungsbeiträgen zusammen!

    Und die muss m.E. nach dem GSVG jeder bezahlen, für den keine Ausnahme von der Pflichtversicherung möglich ist (vgl. http://esv-sva.sozvers.at/portal/index.h…=7317&p_tabid=4)
    Diese ca. 4290 EUR / Jahr sind quasi die "Geringfügigkeitsgrenze" für Selbstständige (über das ganze Jahr gesehen).

    Wäre ja irgendwie "unfair" gegenüber einem Angestelltenverhältnis wenn es hier leichter wäre ..
    Aber korrigiert mich wenn ich falsch liege!

    Hinzu kommt natürlich noch, dass jmd., der selbstständig, regelmäßig und mit Absicht einen Ertrag zu erzielen tätig ist, unter die Gewerbeordnung fällt (zum Nachlesen: http://portal.wko.at/wk/format_deta…=432227&DstID=0).
    Davon wird idR auszugehen sein (über das "regelmäßig" könnte man vielleicht noch streiten = laufend, über einen längeren Zeitraum oder mit Wiederholungsabsicht)!

    Blöd kann es auch für den Auftraggeber werden, sollten Sozialversicherungsträger/Finanzamt im Nachhinein feststellen, dass ein Angestelltenverhältnis vorliegt.
    Dann ist dank Nachzahlungen sicher jede Ersparnis dahin :D

  • ich muss 'spinnball' recht geben, fast jeder post hier resultiert in einer grundsatzdiskussion.

    es ist scheinbar unmoeglich fuer jemanden der guenstige arbeitnehmer sucht, ein posting aufzugeben ohne seine "ausbeutung" rechtfertigen zu muessen.

    und es ist auch scheinbar unmoeglich fuer jemanden der guenstig einen arbeitgeber sucht, eine stellenanzeige zu lesen ohne unbedingt kommentieren zu muessen, wie sehr man "ausgebeutet wird".

    mfg HM

    Einmal editiert, zuletzt von Hermann Maier (19. November 2009 um 16:21)

  • ich muss 'spinnball' recht geben, fast jeder post hier resultiert in einer grundsatzdiskussion.


    besser nicht darauf hinweisen, sonst wirst du darauf hingewiesen, dass darauf nicht hingewiesen werden soll!

    wie war das, am baum des schweigens hängt seine frucht der friede. um noch ein bisschen mehr vom thema abzudriften...

    *spam* :)


  • 11.000,-- (Einkommen) sind aber gar nicht so leicht verdient - wie jeder Dienstnehmer weiß!
    Bis dahin kommt nämlich bereits einiges an Sozialversicherungsbeiträgen zusammen! Und die muss m.E. nach dem GSVG jeder bezahlen, für den keine Ausnahme von der Pflichtversicherung möglich ist (vgl. http://esv-sva.sozvers.at/portal/index.h…=7317&p_tabid=4)
    Diese ca. 4290 EUR / Jahr sind quasi die "Geringfügigkeitsgrenze" für Selbstständige (über das ganze Jahr gesehen).

    Du verwechselst immernoch Selbstständiger mit Student. Ein Student ist kein Selbstständiger um muss deshalb keine GSVG bezahlen. Wie auch? im Normalfall bist du mit deinen Eltern mitversichert...deshalb auch die Grenze für Kinderbeihilfe....da zahlst du ja nicht doppelt!!!

  • Du verwechselst immernoch Selbstständiger mit Student. Ein Student ist kein Selbstständiger um muss deshalb keine GSVG bezahlen. Wie auch? im Normalfall bist du mit deinen Eltern mitversichert...deshalb auch die Grenze für Kinderbeihilfe....da zahlst du ja nicht doppelt!!!


    Ab 4.395,96 € (ab '10) Gewinn im Jahr(!) ist ein Student (so wie jede andere Person) über der Geringfügigkeitsgrenze ist und damit in der GSVG pflichtversichert. Mit der Pflichtversicherung ist auch automatisch die Mitversicherung bei den Eltern zu ende.

    P.S. Ich würde mich besser informieren, bevor ich andere mit meinem gefährlichen Halbwissen belehre.

    Einmal editiert, zuletzt von Luk@s (19. November 2009 um 18:20)

  • Ja, wobei das nur aus Nebeneinkommen besteht. Wennst einen Ferialjob hast, zählt das schonmal nicht dazu, weil du dort ohnehin Versicherung zahlst. Und jetzt zeig mir den Studenten, der zusätzlich zu Ferialjobs etc noch über 4000 EUR im Jahr dazuverdient. Das sind höchstens Ausnahmen.

  • Äh nein. Ein Ferialjob wird genauso zum Jahreseinkommen gerechnet und ausgehend davon fordert halt die Sozialversicherung/das Finanzamt nach. Man kann ohne weiteres an zwei Kassen zahlen, solange man nicht über die Höchstbeitragsgrundlage kommt.

  • Auch gut.

    Fazit: Bis 4000 EUR können die Studenten dazuverdienen. Ist doch schön! Und so wählerisch bei den Jobs, wie ich euch hier empfinde, kommen 95% ohnehin nicht darüber. Fazit Teil 2: Wenn einer einen Job um 1000 EUR anbietet, kann das ein schöner Gewinn sein.

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