Beiträge von J.Petso

    Eigentlich gings mir weniger, wie gut jetzt ion/wmii in der tat momentan fuer DAUs sind, sondern eher warum man deren windowmanagment-konzept nicht auch in grossen/bekannten desktop environments/betriebssystemen umsetzt - waere wohl zu viel umgewoehnung fuer einen, der 10 jahre mit Windows(tm) gearbeitet hat, aber fuer einen absoluten pc-neuling waere eine mausgerechte umsetzung von einem tiling window manager wohl kaum schwerer zu erlernen.


    Nunja, für KDE gibts sowohl einen Wish im Bugzilla als auch war eine solche Tiling-Funktionalität bei den Ideen für den letztjährigen Google Summer of Code dabei. Beim Gnome isses klar, dass sie auf solche Konzepte nicht viel geben, beim KDE fehlt es offensichtlich nur an einem interessierten Programmierer, der das Zeugs dann auch wirklich implementiert.

    Wahrscheinlich haben die entsprechenden Window-Manager-Entwickler einfach nur kein Vertrauen darin, dass das Tiling ihren Vorstellungen nach in eine der großen DEs eingebaut wird, und deshalb machen sie lieber den 137. neuen Window Manager für die winzige Minderheit bzw. forken einen bestehenden, anstatt wenigstens ein paar gute Ideen an die Masse zu bringen.

    dachte mir ich ändere einfach ein bestehendes zu meinen gunsten... wie is das eigentlich bei opensource ... darf ich das verändern und wiederum zum download anbieten (also wieder als open source) ?


    Ja, genau das ist der Punkt von Open Source. Die meisten Open-Source-CMS stehen sowieso unter der GPL und sind dadurch bestens für Veränderungen und Weiterentwicklungen geeignet (wie auch mit LGPL und BSD lizensierte Sachen, die aber bei Webapplikationen eher seltener sind).

    Solltest du über ein Open-Source-CMS stoßen, das nicht GPL-lizensiert ist, hat die Open Source Initiative (OSI) die Liste der offiziellen Open-Source-Lizenzen, allem was dort drin ist kannst du quasi blind vertrauen. (Durchlesen der jeweiligen Lizenz schadet aber trotzdem nicht.)

    Ich glaub, von "fertigem Webshop" (auch open source) war ebenfalls nicht die Rede; so wie ich das verstanden hab, ist Cheez auf der Suche nach guten Ideen ausm Netz.

    Was mir zur Fragestellung vielleicht einfallen würde, ist der w.a.s.t.e. Store (wo die Radiohead-Merchandising-Sachen verkauft werden) - feat. on-the-fly-mit-JavaScript-geladene Artikelvorschau.

    Also erstens mal schauen Qt-Apps in Mac OS X in etwa so schrecklich aus wie Swing-Apps (nur ein etwas besseres Ansprechverhalten),


    Sprichst du jetzt von Qt3 oder Qt4? Afaik hat letzteres da einige Verbesserungen erfahren.

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    und zweitens ist Qt undbrauchbare für kommerzielle Entwicklung (die kommerzielle Lizenz ist sauteuer und einfach unakzeptabel von den Bestimmungen her).


    Im Vergleich zu einem Entwicklergehalt sind die Lizenzkosten vernachlässigbar, und wer mit der Software Geld macht, holt die Lizenzkosten durch die die Produktivität beim Programmieren mit den Qt-Bibliotheken locker wieder rein. Immerhin wird die kommerzielle Qt-Version auch trotz der Lizenzkosten sehr erfolgreich verkauft, was ebenjenen Punkt dann doch belegt.

    Für Ein-Mann-Teams, die mit Shareware-ähnlicher Software ein bisschen Körbchengeld verdienen, kann ich die Bedenken verstehen. Andererseits finde ich, dass Software dieses Kalibers sowieso Open Source sein sollte, und dass die Firmen ansonsten ruhig was zurückgeben sollen, wenn sie selber Geld machen.

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    Ich würd für cross-plattform-Entwicklung SWT empfehlen, oder wxWidgets, wobei ich mir das selber erst mal anschauen müsste, wie einfach das von der Handhabung her ist.


    SWT weiß ich nicht (hab mich nie wirklich damit beschäftigt), ist aber Java und als solches von mir nicht erwähnt worden, weil es explizit um C++ ging. Davon abgesehen hab ich kaum Schlechtes über SWT gehört und nehme an, dass es als GUI-Bibliothek ziemlich ok ist.

    wxWidgets ist ein MFC-Abklatsch und als solcher meilenweit von programmiererfreundlicher Handhabung und hoher Produktivität entfernt. Als Mittel, um ein ursprünglich Windows-only-Programm plattformunabhängig zu machen, ist es in Ordnung, aber wer mit wxWidgets ein neues Projekt anfangt, ist selber schuld.

    Ich kenn mich im Audio-Sektor für Programme usw. eher gar nicht aus.


    Mangels Nennung des Betriebssystems nehme ich an, dass du Programme für Windows meinst. Beim nächsten Mal bitte dazusagen, Linux und OS X sind nicht gar so selten anzutreffen.

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    Deshalb meine Frage hier:
    Gibt es ein Programm mit dem man Audio-Files welche durch Browser geöffnet werden abspeichern kann? Ganz konkret würd ich gern ein Lied aus MySpace "aufnehmen". Und MySpace hat da so einen eigenen Player integriert.


    Wenn's eine normale Audiodatei ist, die nur im Browser abgespielt wird, reicht es eigentlich, den Dateinamen aus dem HTML-Quelltext rauszukopieren und die Datei normal über HTTP downzuloaden. (Ich bin mir nicht sicher, ob der Windows-Explorer eine HTTP-Adresse einfach so einfügen kann, wie z.B. der Konqueror. Im schlimmsten Fall besorgst du dir sowas wie eine grafische wget-Oberfläche.

    Wenn's ein Stream ist (gekennzeichnet durch ein kryptisches Präfix wie mms:// oder rtsp://) kannst du's vielleicht mit Streamripper aufnehmen.

    Meines Wissens ist der MySpace-Musikplayer aber eins dieser unsäglichen Flash-Applets, weshalb afaik beides nicht funktioniert. Deshalb:

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    Falls es so was nicht gibt, muss es doch bestimmt ein Programm geben welches sämtliche Ausgaben der Soundkarte aufnehmen kann. Nicht?


    Doch. Gibt's in allen Größen und Formen, vom Windows-Audiorecorder bis zum Steinberg Wavelab. Ich empfehle Audacity, damit sollte es ganz gut und außerdem kostenlos und open-source funktionieren. Einfach vor dem Abspielen auf Aufnahme drücken, und es müsste hinhauen.

    naja das wesentliche soll sein dass es eher plain and simple gemacht is ohne 10000 features die man nicht bruachst sondern speziel für den anwendungszeweck konfiguriert werden kann ....


    Also in ungefähr sowas wie das hier? Ehrlich, wenn du nicht grad durch Eigenstudium lernen willst, wie man ein CMS schreibt, bringt es sich nix. Es gibt CMS wie Sand am Meer, eins davon entspricht sicher deinen Vorstellungen, und du sparst dir einen Haufen unnötigen Aufwand.

    Hab Beryl erfolgreich auf meiner 945G zum Laufen gekriegt (mit compiz hatte ich weniger Glück, und das hat außerdem einen Haufen unnötige Gnome-Dependencies).

    Ergebnis des extensiven "Testlaufs":
    Beryl ist noch nicht reif genug. Die Standardeinstellungen sind zu intrusiv, mit Konversation gibts einen Bug bei dem das Server-List-Fenster nicht versteckt wird, der Alt-Tab-Manager nervt mehr als er nützt, Menüs brauchen eine Ewigkeit zum Erscheinen, die Pro-Fenster-Einstellungen sind (quasi oder überhaupt?) nicht vorhanden, usw.

    Ja, es schaut cool aus. Ja, es wird besser werden. Aber zurzeit kann sich Beryl mit KWin überhaupt nicht messen. Ich freu mich schon auf ein 3D-fähiges KWin mit hoffentlich weniger Bling und mehr Usability.

    Ich hab mich jetzt dafür entschieden, mir doch keinen Wii zuzulegen und stattdessen mit meiner PlayStation 2, äh, "Standortoptimierung" zu betreiben. Mit dem nicht ausgegebenen Geld fürn Wii werd hab ich mir deshalb schon das eh schon lange fällige Ico gekauft, und ein, zwei aus [Final Fantasy XII, Shadow of the Colussus, Okami] werden folgen, wenn ich ersteres durchgespielt hab.

    Grafische Applikationen in C++ zu schreiben (falls du das überhaupt vor hast) ist aber etwas umständlich, da Apple die dazu notwendige Cocoa-API aus für mich unerklärlichen Gründen für Objective C ausgelegt hat.


    Wer grafische Applikationen in C++ schreiben will, verwendet bei klarem Verstand sowieso Qt. Mit dem zusätzlichen Vorteil, dass nicht nur die Programmierschnittstelle die eindeutig bessere ist, sondern die Applikation dann perfekt mit MacOS UND Linux UND Windows läuft.

    Macht für Sysprog natürlich keinen Unterschied.

    Also, Windows.Forms ist durchaus schon relativ komplett implementiert.

    In vielen Fällen ist es notwendig, den Code für Mono anzupassen. Allerdings heißt das dann nicht nur, dass du ihn auch unter Linux mit Mono laufen lassen kannst, sondern auch unter Windows mit Mono! (Prinzipiell könntest du dir also VS.NET komplett sparen und stattdessen mit MonoDevelop, oder auch SharpDevelop, coden.)

    WinFX und Avalon sind außerdem die ganz neuen Vista-Technologien und als solche eh noch nicht in weitläufiger Verwendung.

    Ja, eh, ich hab deiner Entscheidung ja gar nichts entgegengesetzt. Wenn du irgendwann mal eine Linux-Version rausbringst (bzw. zumindest bestätigen kannst, dass das Spiel auch auf Mono lauft, kann ja durchaus auch unter Windows sein), dann werd ich's mal ausprobieren.

    Respekt vor dem Aufwand :thumb:

    Thinking in C++ (Vol. 1 und 2) von Bruce Eckel, das Standardwerk schlechthin unter den frei verfügbaren Büchern.

    Die HTML-Version gibt's z.B. hier und hier zum online besichtigen und da zum Herunterladen.

    Look no further.

    Und der zweite Punkt ist die cheaterei, betrifft allerdings hauptsächlich Online-Spiele. Ski-Challenge ist zwar gratis, aber als Open Source würden alle mit umgeschriebenen Versionen fahren, und sich so bessere Plätze erschummeln.


    Nachtrag: Der Client für das ca. zweitbeliebteste Online-Spiel überhaupt (nunja, Spiel? Ansichtssache.) wurde kürzlich als Open Source freigegeben. Genau, Second Life. Unter dem Motto "Embracing the Inevitable" - heise news hat die Details, wie immer.

    Also, wie war das nochmal mit den schlimmen Geschäftsmodell-Bedrohungen wegen der bösen Open-Source-Hacker?

    Bei Spielen ists echt etwas schwieriger. Da geht viel Zeit für Content-Erstellung drauf. Solang mans selber macht, kann mans ja leicht freigeben, aber wenn mehrere Leute dran entwickeln, ists meistens schwerer nen guten Grafiker zu finden, der das für Lau macht. (und kommt mir nicht mit "man kann eh Geld verlangen", dann verkauft mans einmal, und der Käufer kopierts halt weiter). Half-Life haben die Leute nicht gekauft, weil sie so sozial sind, und die Entwickler unterstützen wollten, sondern weil sie einen Key zum Online-Spielen wollten.


    Sag ich ja, wenn das Ganze kommerzielle Ambitionen hat, macht es Sinn, den Code nicht zu veröffentlichen. Ansonsten ist es sicher genauso schwer, gute Grafiker zu finden die ihr Artwork für Freeware ehrenamtlich beisteuern, wie gute Grafiker zu finden die ihr Artwork für Open Source ehrenamtlich beisteuern. Von beiden macht man kein Geld, außer du hast einen Vertrag mit irgendwelchen World-Cup-Organisatoren und haust einen Haufen Werbeplakate in dein Rennspiel hinein. Und das fallt dann ja auch schon unter "kommerzielle Ambitionen".

    Zitat

    Und der zweite Punkt ist die cheaterei, betrifft allerdings hauptsächlich Online-Spiele. Ski-Challenge ist zwar gratis, aber als Open Source würden alle mit umgeschriebenen Versionen fahren, und sich so bessere Plätze erschummeln.


    ...und nachdem dieses Spiel kein Onlinespiel ist, kann man zu niemandem außer sich selbst unfair sein, weshalb der Punkt in diesem Fall einfach nicht zutrifft.

    Achja, und zur Förderung der informierten Entscheidungen...
    Es gibt im Prinzip drei Arten von Open-Source-Lizenzen:

    • Neue BSD, oder die sehr ähnliche MIT-X11-Lizenz: "Ich gebe meinen Code frei, macht damit was ihr wollt. Ihr könnt ihn in irgendein kommerzielles Produkt einbauen, ohne dass jemals irgendwer anders was von den Veränderungen zurückbekommt. Ihr könnt ihn auch wieder freigeben. Mir blunzn." (Die freieste Lizenz aus Programmierersicht.)
    • GNU General Public License (GPL): "Ich gebe meinen Code frei. Alle anderen dürfen ihn einsehen, verändern, darauf aufbauen und weitergeben, aber nur dann, wenn sie ihn selber auch wieder unter der GPL freigeben." (Die freieste Lizenz aus Endbenutzersicht.)
    • GNU Lesser GPL (LGPL): GNU General Public License (GPL): "Ich gebe meinen Code frei. Alle anderen dürfen ihn einsehen, verändern und weitergeben, aber nur dann, wenn sie ihn selber auch wieder unter der LGPL freigeben. Sie dürfen allerdings drauf aufbauen (sprich, ihn als darunterliegende Bibliothek verwenden), ohne die darüberliegende Schicht unter irgendeine vorgeschriebene Lizenz stellen zu müssen." (Zwischending, sinnvoll wenn man Bibliotheken schreibt, die nicht nur von Open-Source-Programmen benutzt werden sollen.)

    @Paulchen: Unter der BSD fließen irgendwelche Verbesserungen noch viel weniger ein, weil der verbesserte Code nicht einmal veröffentlicht bzw. anderweitig freigegeben werden muss.

    Kampi & mdk: Auch wenn ich ebenfalls deklarierter GPL-Fan bin, finde ich, dass jeder ein gutes Recht drauf hat, seinen Code nicht zu veröffentlichen. Über die Vorteile (und Nachteile) von Open Source aufklären ist sehr cool, aber bestehen sollte man nicht drauf. Das müsste tomixxx schon selber wollen.

    tomixxx: Wenn du keine Lizenz dazugibst, hast du als Copyright-Halter erst einmal alle Rechte, und alle anderen gar keine. Sprich, ein Programm ohne Lizenz zu spielen, ist urheberrechtlich verboten, also ist das dazugeben einer solchen durchaus eine gute Idee :verycool:

    Die Frage, welche Lizenz du verwendest, hängt eng damit zusammen, was du mit deinem Spiel vor hast.

    • Willst du es als Kaufverpackung vermarkten? Ist deine Engine konkurrenzfähig und glaubst du, dass du sie an andere Spielemacher kostenpflichtig lizensieren kannst? (Oder kannst du sonst irgendwie Profit machen mit Methoden, die mir nicht spontan einfallen?) Hast du Hintertüren eingebaut, die den Spieler ausspionieren? Ist der Code unsicher by design oder nicht gut genug, um von potentiellen Arbeitgebern gegooglet und durchgeschaut zu werden? Wenn eins von denen zutrifft, macht eine nicht-Open-Source-Lizenz (z.B. "Dieses Spiel ist Freeware. usw.") vielleicht Sinn.
    • Willst du, dass dein Spiel populär wird und vielleicht auch auf andere Betriebssysteme (z.B. Mac OS oder Linux) portiert wird, auf denen du nicht entwickelst? Kannst du damit leben, dass andere deinen Code begutachten und Vorschläge einbringen bzw. denselbigen verbessern? (...im Prinzip kann es nur Verbesserungen geben, niemand nimmt ein Spiel auseinander und macht etwas weniger Tolles draus.) Willst du, dass es dein Spiel auch noch dann geben wird, wenn du selber mal das Interesse dran verloren hast? Wenn eins von denen zutrifft, solltest du ernsthaft überlegen, ob du nicht doch den Quellcode freigeben willst.

    Tatsache ist, dass es Tausende selbstgestrickter Programme, Engines und was nicht noch alles gibt. Ein paar wenige von denen werden groß und lassen sich zu Geld machen, aber der massive Großteil fristet sein Dasein als Nischenprodukt, für das sich kaum wer interessiert außer ein paar Freunde und die naheliegende Informatikerschaft.

    Sprich, in den allermeisten Fällen macht es wenig Sinn, den Code zu verstecken. Engines gibt es wie Sand am Meer, unsichere Verschlüsselungen kann man nur durchs Verwenden von weitläufig bekannten offen verfügbaren Verschlüsselungsalgorithmen beheben (für die es den Code schon lange gibt), Rätsel und künstliche Intelligenz werden nur von denen im Vornhinein analysiert, die nichts für Spiele übrig haben (den Aufwand des Geheimhaltens also eh nicht wert sind), und wenn das Ganze unter der GPL steht, kann sich niemand einen Vorteil dir gegenüber verschaffen, weil er es ebenfalls veröffentlichen muss.

    Meines Erachtens ist dass die GPL (zumindest was Freeware-artige Sachen betrifft) nur dann nicht das richtige, wenn man entweder kommerzielle Ambitionen hat oder den falschen Stolz nicht ablegen kann. Meine persönliche Meinung ist, dass man als Programmierer stolz sein sollte, seinen Code zur Schau zu stellen, dass das Programm selber nur profitieren kann (überhaupt wenn du als Maintainer die Oberaufsicht hast) und es keine negativen Auswirkungen hat, wenn auch andere was damit anfangen können. Man brauche sich nur mal die Wikipedia anschauen, um ein gutes Argument gegen die Angst vorm Auseinandernehmen und Verändern zu finden :tongue1:

    Aber das ist meine Meinung. Wenn du dich damit nicht wohlfühlst, ist es auch kein Problem, eine nicht-Open-Source-Lizenz zu verwenden. (Ich hab ein bisschen gegooglet, aber irgendwie keine empfehlenswerte Vorlage für eine Freeware-Lizenz gefunden.) Wichtig ist, dass du weißt, was du für das Programm willst, und dass du informierte Entscheidungen triffst.

    Achja, und dass du dein Spiel rocken lasst :D

    Bevor du hier noch zum Moralapostel mutierst und mir klar machst, wie blöd ich nicht sei, solltest du dir darüber im Klaren sein, dass es DER Apostroph und nicht DAS Apostroph ist.


    Ich wollte nicht zum Ausdruck bringen, dass du blöd bist, oder in Deutsch kein Streber warst, oder sonstwas. Es ist nur so, dass mir die blöden Apostrophenpluralformen zum Hals raushängen, und dort wo ich was erreichen kann, will ich das probieren. Bitte auf keinen Fall als persönliche Diffamierung ansehen, mir ist es total klar, dass das Zeugs genauso auch von intelligenten Leuten verwendet wird, die es entweder nicht besser wissen oder es ihnen wurscht ist.

    Und nein, ich beanspruche auch nicht die Allwissenheit für mich. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich nicht dort was sagen darf, wo es Sinn macht.

    Also, du machst keine Dingsn's mehr, und ich weiß jetzt, dass der Apostroph männlich ist. Haben wir beide was dazugelernt :tongue1:

    @petso: naja, dass sie nicht grün wählen geht aber allein auf die kappen von - eben grün.


    Ich sag ja nicht, dass die Grünen für jeden eine gangbare Alternative zur SPÖ sind. (Dass ich sie gewählt habe, kann man diesmal tatsächlich außer Acht lassen.) Ich sag nur, wenn die SPÖ Wähler verliert und die Grünen nicht in gleichem Maße dazugewinnen, gibt das einen deutlichen Sieg des rechten Lagers, sprich schwarz-blau revamped. Mit viel Glück noch schwarz-grün statt schwarz-blau, aber besonders viele Wahlversprechen werden die Grünen mit der ÖVP als Koalitionspartner auch nicht durchsetzen können.

    Insofern nehm ich mal an, dass die derzeitige Konstellation das linksteste ist, was uns zumindest in den nächsten 9 Jahren erwarten wird.