• Servus!

    Aufgrund HAK-Vergangenheit und einiger Ferialjobs hab' ich natürlich schon so einige Bewerbungen geschrieben... inzwischen hat sich mein "Kenntnisspektrum" aber etwas erweitert und ich möcht mal eine komplett neue Bewerbungsmappe erstellen.

    Kennt ihr gute Plätzchen im Netz, die sich mit sowas beschäftigen? Des weiteren würd' ich gerne eine Art "Fähigkeitentafel" erstellen (wie sie zB bei einigen Firmen auszufüllen sind), an der man sofort erkennt, was man so alles draufhat (oder glaubt, drauf zu haben). Eine Frage ist natürlich, wie ich das hinbekomm' ohne auf den potentiellen Arbeitgeber "eingebildet" zu wirken, aber dennoch die eigenen Fähigkeiten unterstreichen zu können.

    Ich suche also:
    -Gute Formulierugen auf Bezug auf die TU (hervorhebung der Ausbildungqualität [Streitpunkt, ich weiß])
    -Ein gutes Grundlayout (Falter, etc.)
    -Bsp. für guten Lebenslauf
    -Fähigkeitentafel - wie realisieren?


    Wäre für ein paar links und gute Ratschläge dankbar... soll' ja was gscheites werden und viele Studies sind schlauer als einer - in dem Fall ich ;)

    thx4help
    Fugo



  • Ich habe mich heuer bei meinen Bewerbungen strikt an die Richtlinien von TU Career gehalten, die haben mir irgendwann mal eine sehr nützliche Bewerbungsbroschüre zugeschickt. Da waren auch nette Beispiele drinnen, von denen ich abgeschrieben habe. Online finde ich jetzt allerdings nur das.

  • Lebenslauf maximal zweiseitig.

    Zuerst kurz Daten zur eigenen Person, nicht zuviel Platz verschwenden. Dabei auf das nötige beschränken: Name, Adresse, Geburtsdatum, Staatsbürgerschaft. Foto hatte ich bisher nie eines dabei - immerhin bewirbt man sich nicht für den Empfang. Wenn's doch eines sein muss, dann etwas seriös/sympathisch wirkendes, vielelicht nicht gerade das Passbild das man in der Unterstufe machen ließ.

    Danach Angabe über absolvierten Wehr- oder Zivildienst.

    Bei der Ausbildung (wie danach bei der Berufserfahrung) die aktuelle Ausbildung zuerst. Studium mit evtl. näherer Beschreibung der Schwerpunkte. So stolz man selbst auf die eigene Uni sein mag - der Personalverwantwortliche interessiert sich nicht dafür, er hat schon eine Meinung zur TU. War man in der Oberstufe in einer BHS, dann reicht die Angabe mit Schwerpunkt des Zweiges auch schon. Unterstufe und Volksschule verstehen sich von selbst und sind beruflich nicht bedeutend.

    Bei der Berufserfahrung die letzte zuerst. Zeitraum, Arbeitgeber, Art der Tätigkeit und nähere Beschreibung der Aufgaben. Knapp und konkret, übertreiben muss man's nicht. Untertreiben aber auch nicht: Das Unternehmen selbst verkauft sich auch besser, kocht aber nur mit Wasser. Schlimmsten Falls wird man zum Bewerbungsgespräch eingeladen, wo sich ohnehin zeigt ob man geeignet ist oder nicht. Für Praktika gilt das selbe.

    Das alles wenn möglich auf die erste Seite.

    Auf der zweiten Seite konkret auf die Skills eingehen, dabei realistisch unterteilen z.B. in "Grundlagen", "Fortgeschritten", "Erfahren" oder wie auch immer .. Hauptsache man bleibt bei den Kategorien konsistent. Hier auch mögliche Fremdsprachenkenntnisse, Führerschein etc. erwähnen. "Hobbies" halte ich meistens für unnötig - wie oft liest man da "Laufen, Rad Fahren" .. oh Gott. Nur erwähnen, wenn sie für den Job relevant sein könnten.

    Am Ende des Lebenslaufs das Datum, zumindest grob (Monat, Jahr) einfügen zusammen mit einer Unterschrift (gescannt z.B.). Kommt immer gut an. Außerdem nie vergessen das Datum zu aktualisieren bevor man den Lebenslauf neu verschickt. Das ganze als PDF, wenn möglich mit sprechendem Namen ("lebenslauf_martin_lehner.pdf").

    Das war's. Ein zusätzliches Motivationsschreiben hinterlässt guten Eindruck: Einfach schreiben wieso man sich genau bei diesem Unternehmen bewirbt, was man sich erwartet usw usf. Hier (und auch beim Lebenslauf) hilfts bei jeder ernst gemeinten Bewerbung vorher die Website des Unternehmens zu studieren und sich Gedanken über das Jobangebot zu machen. Auch wenn man sich für den Job eines GUI-Entwicklers bewirbt könnten erwähnte Skills in Knowledge Engineering interessant sein wenn das Unternehmen auch darin arbeitet.

    Generell einfach in die Lage des Personalverwantwortlichen versetzen: Er sucht einen fähigen Mitarbeiter der kann was gefordert wird und lernen will was er noch nicht kann, das alles genau bei diesem Unternehmen. Keep it small and simple.

  • ich hab erst vor kurzem einen neuen lebenslauf für mich erstellt, da hab ich mich an die vorlage des europäischen cv gehalten, hab ich irgendwie im netz gefunden, da stehen halt so themen schon drinnen, zu denen man eben was dazu schreibt. man kann ja das design anders machen, aber ist sicher shcon mal eine gute vorlage

    ich hab übrigens schon ein foto im lebenslauf, hab gehört, bsonders in ö kommt das gut an, hingegen im englischsprachigen bereich, nie foto dazu geben und auch geburtsdatum schreibt man dort nicht dazu (also zumindest von amerika weiß ich das)

    mfg
    Shine

  • Würdet's ihr eher dazu neigen, alle bisherherigen Ferialstellen anzuführen oder nur jene, die für die bisherige Arbeit auch als interessant erachtet werden könntet...

    Ich hab' zB mal auf'm Bau gearbeitet oder bei der Post, aber das wird eine IT-Firma wohl kaum jucken ;) ... also soll man lieber was schreiben, was nicht dazupasst - um so vllt. den Arbeitswillen zu zeigen - oder den Punkt komplett weglassen, wenn man nix vergleichbares hat?



  • Zitat von shine

    ich hab übrigens schon ein foto im lebenslauf, hab gehört, bsonders in ö kommt das gut an, hingegen im englischsprachigen bereich, nie foto dazu geben und auch geburtsdatum schreibt man dort nicht dazu (also zumindest von amerika weiß ich das)

    Hast das nur ghört oder auch schon mal ne Arbeit bekommen? ;)

    Ich hab' zB mal auf'm Bau gearbeitet oder bei der Post, aber das wird eine IT-Firma wohl kaum jucken ;) ... also soll man lieber was schreiben, was nicht dazupasst - um so vllt. den Arbeitswillen zu zeigen - oder den Punkt komplett weglassen, wenn man nix vergleichbares hat?

    Weglassen. Praktika am Bau und bei der Post haben so gar nix zu sagen. Meine Assoziationen: Bau = du saufst gern, Post = Arbeit ist dir fremd. Frag' mich was dem Personalverantwortlichen einfallen würd wenn er die Sachen liest .. Beschränk' dich aufs fachliche. Wenn du aber so gar nichts vorzuweisen hast dann ist's besser als nix, immerhin zeigts dass dir jemand was angschafft hat und du hast es gmacht.

  • Meine Tips:

    Beim Anschreiben solltest Du gleich mit dem Hauptteil anfangen. Einleitungen haben keinen Informationsgehalt und sind extrems lästig(Gib es halt im Betreff an woher Du von der Stelle weißt) wenn man sehr viel davon lesen muss(Stell Dir mal vor Du musst das 500 mal redundante Information lesen: bezugnehmend bla bla bla). Außerdem gibt Dir das mehr Platz zum Schreiben.
    Fange am Anfang gleich mit dem stärksten Argument an warum Du den Job haben willst bzw. warum Du dafür geeignet bist.

    Weiters solltest Du keinen Spam verfassen. Mit Spam meine ich, dass Du so Standardfloskeln, die Du sowieso nicht nachweisen kannst, reinnimmst wie: Ich bin teamfähig. Schreibe deine Vorzüge und belge diese(So gut es geht). Geh drauf ein warum Du die Stelle haben willst.
    Verfasse auf _KEINEN_ Fall Massenschreiben. Die interessieren NIEMANDEN.
    (Umfang max. eine Seite)

    @Motivationsschreiben: Nur machen wenn man sich dafür wirklich interessiert. Motivatiosnschreiben sind mit Vorsicht zu genießen. Nur schreiben wenn Du sicher bist, dass es was hilft(Bei einer Ferialpraxis halte ich ein Motivationsschreiben z.B. für unangebracht und es wirkt verlogen). Im Anschreiben kann man(muss man) 2 Zeilen reinbringen warum man gerade bei dieser Firma arbeiten will.

    @Lebenslauf: Foto ist bei mir auch oben. Schule, vorige Arbeiten, Uni, Sprachen(Englisch ist keine Fremdsprache!!!) besondere Skills(Schreib einfach alles rein was für deine Studienrichtung nicht gewöhnlich ist. Ein paar Programme usw. mit denen Du gut umgehen kannst schaden auch nicht. Damit mein ich nicht MS Word(Das wäre für einen Informatiker sogar lächerlich). Was noch sehr viel Eindruck schindet ist, wenn Du eine Telefonnummer von wem reinschreibst wo sich der Personalchef über Dich kundig machen kann. Natürlich muss das wer sein, dem man rauf schreiben kann. Deine Mama, Hawara usw. wären nicht gerade.... eh schon wissen. Die betreffende Person sollte darüber auch informiert werden ;)

    Hobies usw. würde ich auf jeden Fall reinnehmen(Eine Zeile). Gemeinnütze Arbeit ist auch immer ansehnlich im Lebenslauf.
    (Ist so lang wie er eben sein muss. Aber prägnant schreiben. Keinen Datenmüll aufnehmen)

  • Englisch ist keine Fremdsprache!!!


    Du hast mich soeben dazu gebracht auf Wikipedia nachzuschauen was eine Fremdsprache ist *gg*. Englisch ist sehr wohl eine, und sie nicht zu erwähnen halte ich für absolut tödlich.
    Ansonsten stimme ich dir zu, wobei der Schmäh mit dem Kumpel, den der Personalchef anrufen kann, auch eher seltsam ist.

  • Du hast mich soeben dazu gebracht auf Wikipedia nachzuschauen was eine Fremdsprache ist *gg*. Englisch ist sehr wohl eine, und sie nicht zu erwähnen halte ich für absolut tödlich.

    Ich betrachte Englisch nicht wirklich als Fremdsprache. Damit hast damit dauernd zu tun. Ich halte es für sehr dumm Englisch als Fremdsprache anzuführen im Lebenslauf. Bei mir steht: "Sprachen: Deutsch und Englisch"


    Ansonsten stimme ich dir zu, wobei der Schmäh mit dem Kumpel, den der Personalchef anrufen kann, auch eher seltsam ist.


    Ich habe ja explizit geschrieben, dass man nicht seine Hawara eintragen soll. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Wenn man z.B. einen Prof angibt(Der sich dazu bereiterklärt und auch postitive Statements über einen angibt) ist das sicher kein Nachteil. Also wenn ich z.B. den Kopetz und dem Zemanek z.B. dazu bringen würd, dass für mich zu machen schaut das sicherlich ziemlich gut aus.

  • Also ich führ' auch immer Englisch (10 Jahre Unterrichtsgegenstand) und Französisch (5 Jahre Unterrichtsgegenstand und Freifach) als Fremdsprachen an... ich denk auch nicht dass es bei uns Standard ist, gut Englisch sprechen zu können... dass seh' ich allein schon an meinen Freunden und Bekannten. Und bei manchen Foreneinträgen von eigentlich deutschsprachigen Menschen ergibt sich die Frage, ob man Deutsch nicht auch schon anführen muss.



  • Assoziationen: Bau = du saufst gern, Post = Arbeit ist dir fremd.



    ist jetzt aber nicht ernst gemeint, oder?

    @foto:
    ein foto im lebenslauf kann sicher nicht schaden (in österreich). meistens stehts eh in der anzeige, website,...
    in australien zB sind fotos unerwünscht, da dadurch die objektivität beeinflusst werden könnte

  • hab ich was verpasst? Seit wann ist Englisch keine Fremdsprache mehr?
    Nur weil man sie andauernd benutzt (und mal ehrlich, würde ich keine Filme auf Englisch schauen, würd ich englisch eigentlich nicht besonders oft gebrauchen und es würde einrosten!), heißt das noch lang nicht, dass es keine Fremdsprache ist.
    Fremdsprache = jede lebende Sprache != Muttersprache ? Oder irre ich mich da?

    Zitat


    Eine Fremdsprache ist eine Sprache, die nicht die Muttersprache einer Person ist.

    wikipedia geht noch weiter.. ich dachte nur lebende sprachen zählen mehr.
    Soll ich dann bei Fremdsprachenkenntnisse auch Latein und Alt-Griechisch schreiben? Immerhin kann ich das ja von der Schule :)

    Naja, Latein lebt ja im Vatikan noch ein bißchen weiter ;)

    :cheer: manamana :dance: düdüdüdüdü :trampolin: :cheer:

  • Also ich würde mich da auch im großen und ganzen an JohnFoos text haltenIch machs folgender maßen:

    Nochmal ganz kurz:


    Name/Adresse
    universität: (relevante) studienrichtung von-bis (wenn noch nciht fertig dann geplanter abschluss)

    Welche höherbildende schule man besucht hat (von - bis)
    Ev. Auslandsstudien

    Alle Arbeitgeber (von-bis) letzter zuerst.
    Ferialpraktika - würde ich abhängig von deinem Alter hinschreiben, wenn du also erst 20,21 oder so bist, würd ich die schon dazu schreiben. Ansonsten weglassen.

    Fremdsprachen (ja Englisch ist unbedingt anzugeben - ist leider immer noch nicht selbstverständlich):

    Sprache - Rating (Grundkenntnisse/Schulkenntnisse (n Jahre)/Ausgezeichnete Kenntnisse

    Job relevante skills: z.B. C#, Java, SQL, PL/SQL,...

    Dann sonstiges:
    Ob du bei irgendwelchen Organisation Mitglied bist also zB OCG, IEEE, ACM, etc..
    Wenn du freiwilliger bei der Rettung bist macht sich das zb. auch recht gut hier


    Seite 2:

    Projekte, inkl deiner Tätigkeit, und kurzer umriss


    damit bin ich bisher immer gut gefahren.

    @Bild: Manche wollen es, manche wollen keins. Wenn es erwünscht ist stehts meistens dabei. Motivationsschreiben ist nie verkehrt.

    -------------------
    “If you hear hoof beats, you should look for horses, not zebras.”
    --
    "You, Sir, are an Idiot!" - George Hamilton

  • ich weiß, für informatiker ist es eher fremd und störend, aber ich hab meinen bewerbungen immer so ein "blatt über mich" geschickt zusätzlich zu den zwei obligaten seiten.
    dieses "über mich" habe ich sehr kreativ und auch lustig gehalten. von meinen freunden und denen die meine bewerbung gesehen haben, gabs entweder extremes lob oder totale ablehnung dafür. ich kann aber sagen: jedesmal wenn ich so eine bewerbung versucht habe, wurde ich auch angerufen und eingeladen.

    naja, zugegeben, die idee stammt net von mir, hab ich von einem amerikanischen personal trainer, der in seinem seminar gemeint hat - supertolle, perfekt geschriebene, perfekt gestylte bewerbungen gibts wie sand am meer, und einen der noch ein wenig mehr ausbildung als man selbst hat, wirds auch immer geben.

    sicher - er ist amerikaner, ich nehme an, die sind von haus aus lockerer (also vielleicht auch die personalchefs) aber jetzt nur aus meiner persönlichen erfahrung heraus - es funktioniert.

    NightHaG 06.08.2007
    ich hab das gefühl, wenn man in diesem forum sagt, man sei eine erstsemestrige, ist das so als würde man mit einem stück rohen fleisch in der hand in einen tigerkäfig gehen...

    Gelbasack 16.08.2007
    wir haben am Papier Verluste und real gar nix

  • Zitat von JohnFoo

    Assoziationen: Bau = du saufst gern, Post = Arbeit ist dir fremd.

    Und Studenten sind faul, saufen nur und sind Schmarotzer unserer Gesellschaft... wer solche Assoziationen hat wie du, der darf sich wirklich nicht über derartige Studentenklischees aufregen.



  • Und Studenten sind faul, saufen nur und sind Schmarotzer unserer Gesellschaft... wer solche Assoziationen hat wie du, der darf sich wirklich nicht über derartige Studentenklischees aufregen.

    Hast ja eh selbst kapiert, dass von Klischees die Rede ist, oder? Na egal, lad' dir eine Vorlage runter, schreib über Bau und Post und wie toll die TU ist, dann ist dir der Job sicher :lol:

  • Zitat von JohnFoo

    lad' dir eine Vorlage runter, schreib über Bau und Post und wie toll die TU ist, dann ist dir der Job sicher


    Mach ich... hatt ich ja immer vor ;) Vor allem weil ma die TU so unglaublich daugt.



  • Lebenslauf maximal zweiseitig.
    Zuerst kurz Daten zur eigenen Person, nicht zuviel Platz verschwenden. Dabei auf das nötige beschränken: Name, Adresse, Geburtsdatum, Staatsbürgerschaft. Foto hatte ich bisher nie eines dabei - immerhin bewirbt man sich nicht für den Empfang. Wenn's doch eines sein muss, dann etwas seriös/sympathisch wirkendes, vielelicht nicht gerade das Passbild das man in der Unterstufe machen ließ.

    Ich muss an dieser Stelle wiedersprechen. Ein seriöses Foto sollte man einem Lebenslauf immer beilegen. Es liegt in der Natur des Menschen fremde Personen nach ihrem äußeren zuerst zu beurteilen. Informatiker werden zwar nicht im Empfang arbeiten jedoch hat früher oder später jeder Kundenkontakt und deshalb sollte man ein entsprechendes Auftreten haben.


    War man in der Oberstufe in einer BHS, dann reicht die Angabe mit Schwerpunkt des Zweiges auch schon. Unterstufe und Volksschule verstehen sich von selbst und sind beruflich nicht bedeutend.

    Ein Lebenslauf sollte keine Lücken aufweisen daher ist die Angabe der Volksschule mit der Verweildauer notwendig! Nähere Beschreibungen sind jedoch unwichtig



    Bei der Berufserfahrung die letzte zuerst. Zeitraum, Arbeitgeber, Art der Tätigkeit und nähere Beschreibung der Aufgaben. Knapp und konkret, übertreiben muss man's nicht. Untertreiben aber auch nicht: Das Unternehmen selbst verkauft sich auch besser, kocht aber nur mit Wasser. Schlimmsten Falls wird man zum Bewerbungsgespräch eingeladen, wo sich ohnehin zeigt ob man geeignet ist oder nicht. Für Praktika gilt das selbe.

    Maßlos übertreiben sollte man nicht jedoch sollte man die gebrachten Leistungen und Erfolge aufzeigen und sich von der Masse abheben.

    Als Beispiel zwei fiktive Formulierungen der Tätigkeiten. Welche glaubst du würde dich als Personalverantworlichen mehr ansprechen? "Backendprogrammierung mit Java unter Verwendung von Technologien X, Y Z" oder "Erfolgreiche Implementierung von Backendmodulen für eine Bankenlösung."

    Eine detailierte Auflistung der Skills sollte bei technischen Stellenbewerbungen umbedingt gemacht werden. Du hast es in deinem Post schon erwähnt. Eine Bewertung ist ebenfalls hilfreicht.

    Solche Skilllisten sind sogar extrem wichtig für Personaler die nach Entwicklern oder techniklastigen IT Leuten suchen. Die Personaler bekommen eine Anforderung zum Beispiel nach einem Java Entwickler der 2 bis 3 Jahre Berufserfahrung hat und dann eine Liste mit den Technologien die er im Idealfall beherrschen sollte. Was der Personaler macht is ein Pattermatching mit seiner Liste gegen die die im Lebenslauf sein sollte.



    "Hobbies" halte ich meistens für unnötig - wie oft liest man da "Laufen, Rad Fahren" .. oh Gott. Nur erwähnen, wenn sie für den Job relevant sein könnten.

    Freizeitaktivitäten sind extrem wichtig! Ich möchte Personen haben die verschiedenen Interessen nachgehen. Jeder Mensch sollte etwas zum Ausgleich haben. Des weiteren zeugen beispielsweise Vereinsaktivitäten oder dergleichen von sozialer Kompetenz und das ist extrem wichtig. Es gibt KEINEN Job wo man nicht mit anderen Menschen zusammenarbeiten muss und es gibt keinen Arbeitgeber der einen sozial unfähigen (im Sinne von Umgang mit Mitmenschen) Mitarbeiter gebrauchen kann.


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