LaTex Workshop! (Women only)

  • Der Mittelweg ist halt leider etwas theoretisch. Zumindest ich würde 40h arbeiten über fünf Tage die Woche kaum noch als Mittelweg bezeichnen. Und weniger ist in den meisten Firmen nicht drin.


    Es ist ein Mittelweg zwischen den von Ivy angesprochenen Alternativen "nichts arbeiten" und "75h Geld und Karriere nachjagen". Ob und wie sich 40 oder 30 oder 20 Stunden ausgehen, kommt auf nähere Umstände an; immer für alle wirds nicht gehn, das stimmt.

    Das ist wirklich sehr theoretisch. Ich zB. könnte niemals einen 40 h Job annehmen, wenn mein Kind in der Volksschule ist. Es gibt zu wenig Ganztagsschulen, als dass man als Frau 40 h arbeiten kann.


    Ich war in der Volksschule am Nachmittag in einem "Städtischen Kinderhort", wie sie so schön heißen. Ich kann keine Daten liefern, aber es wirkt auf mich nicht so, als ob die Horte total überlaufen wären und man unmöglich einen Platz kriegen würde. Ich habs auch schön gefunden, hab Essen gekriegt und unter Aufsicht Hausübung machen können und im Freien herumtoben und mit anderen Kindern spielen und sowas, was man sich auch bei einer Ganztagsschule vorstellen würde. Also bevor du die Flinte ins Korn wirfst... vielleicht wär das ja was.

    *plantsch*

  • Weil der Punkt direkt zum Topic passt:

    3. In Kindergarten und Schule gegen Rollenbilder ankämpfen, in dem man Kindern von Anfang an klarmacht, dass sie - unabhängig vom Geschlecht - jeden Job annehmen können.


    Das versucht man doch schon seit Jahrzehnten. Es bringt wenig einem Kind zu sagen, dass sich Mädchen nicht weniger mit Technik auskennen, nur weil sie Mädchen sind, aber technische Berufe zum weitaus größten Teil durch Männer besetzt sind.

    Es funktioniert nicht, dass du einem Kind erklärst wie die Welt ist, wenn das Kind die Welt dann ganz anders wahrnimmt. Kinder sind auf Dauer zu schlau als dass sie dir verschönerte Weltbilder abnehmen würden.

    Natürlich ist es wichtig zu Versuchen in den Bildungseinrichtugen Selbstbewusstsein aufzubauen, aber 1. wissen glaube ich die Lehrer selbst nicht so genau, wie sie das anstellen sollen und 2. ist das zu wenig - Frauen müssen gleichzeitig in der Technik bevorzugt gefördert werden. Nur wenn Frauen wirklich (sichtbar) in der Technik sind, kann man glaubhaft ein Bild von Technikerinnen als etwas nicht abnormales vermitteln. Rollenbilder werden in der Öffentlichkeit konstruiert, nicht in der Schule.

    Und btw. genau das (Selbstbewusstsein aufbauen und klarmachen, dass es nichts mit dem Geschlecht zu tun hat, was man für einen Job machen oder was man studieren kann) wird ja in den Frauenworkshops gemacht oder zumindest versucht.

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  • Als ich im Pflegeheim gearbeitet habe, bin ich -vermutlich wiederrechtlich- als ganz normaler AFB eingesetzt worden.


    nicht vermutlich. ganz sicher sogar.

    nur weil diese illegale praxis leider keine seltenheit ist, gilt sie nicht als argument.
    ich kenne auch ein paar schöne anekdoten von kollegen. einer, der an seinem ersten tag jemanden baden musste.
    zivi: und wie mach ich das?
    betreuerin: naja, so wie du dich halt auch wäschst.

    (Was immer ein AFB sein mag...)


    altenfachbetreuer

  • Gibts eigentlich noch die Unterscheidung zwischen Textilem und Technischem Werken?


    Zumindest dort, wo mein Schwesterchen jetzt ist, ja. Ist aber auch ein katholisches Privatgymnasium (wenn auch ein sehr liberales), k.A. wie's in öffentlichen Schulen aussieht.

    Und so wie zu meiner Zeit gibt es auch heute noch die Entscheidungsfreiheit, was man machen will und so wie schon damals gehen auch heute praktisch alle Mädchen zum textilen und alle Buben zum technischen Werken (obwohl in der Volksschule nur ein Fach unterrichtet wurde). Ist natürlich ein Missstand, der schon länger einer Änderung bedürfte. Wie man gerade auch wieder an diesem Beispiel sieht ist Entscheidungsfreiheit alleine nicht als Maßnahme ausreichend.

    Du hast aber recht damit, dass meine Aussage nicht völlig korrekt ist. In der Schule werden Rollenbilder natürlich mitkonstruiert und dort hätte man auch ein gewisses Maß an Möglichkeiten einzugreifen. Der Punkt ist, dass Schule sich nicht dem gesamtgesellschaftlichen Kontext entziehen kann und es deshalb nicht ausreicht, die geschlechtliche Gleicherverteilung von Arbeitsplätzen den Schulen zuzuschieben und halt dann irgendwann auf eine Besserung zu hoffen.

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  • Bin jetzt gerade zufällig über einen Artikel gestolpert, getwittert von Christoph Chorherr: Armer Mann, was nun?

    Will hier keiner Frau ihr Gehalt streitig machen, allerdings scheints für Beziehungen ziemliches Gift zu sein, wenn Frauen mehr verdienen. Jetzt ist das natürlich genau das, was ihr mit den veralteten Rollenbildern meint - nur lösen die sich nicht auf, wenn Frauengehälter steigen. Denn genau damit scheint die Scheidungsrate zu steigen. Auch interessant die Aussagen von Frauen im Artikel (sofern sie nicht gefaket sind):

    Zitat

    "Wenn wir uns nicht getrennt hätten, dann hätte ich auf getrennten Konten bestanden."

    Zitat

    "Meins ist meins, und seins ist unseres"

    Nochmal für die Genderwahnsinnigen: Gleiches Geld für gleiche Arbeit sollte natürlich sein. Man fragt sich nur, obs wirklich nur so antrainierte Rollen sind, und das nicht viel tiefer in uns sitzt.

    In einen FBO rendern ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie, was man kriegt.

  • Will hier keiner Frau ihr Gehalt streitig machen, allerdings scheints für Beziehungen ziemliches Gift zu sein, wenn Frauen mehr verdienen. Jetzt ist das natürlich genau das, was ihr mit den veralteten Rollenbildern meint - nur lösen die sich nicht auf, wenn Frauengehälter steigen.


    Natürlich nicht, dazu braucht es mehr. Bedeutet aber auch nicht, dass das Steigen der Frauengehälter schlecht ist.

    Denn genau damit scheint die Scheidungsrate zu steigen.


    Das empfinde ich persönlich eigentlich als gutes Signal. Die Gründe dafür können naturgemäß sehr vielfältig sein, für mich deutet es auf jeden Fall auf einen Zugewinn an persönlicher Freiheit des oder der Einzelnen hin.

    Auch interessant die Aussagen von Frauen im Artikel (sofern sie nicht gefaket sind)[...]


    Zitate vor dem Zitieren bitte lesen:

    Zitat

    Frauen hingegen verfahren häufiger nach dem Motto »Meins ist meins, und seins ist unseres«.


    Wenn es tatsächlich eine solche Tendenz gibt ist das natürlich interessant, aber auch nicht so arg verwunderlich. Dass man nach dem Sprengen alter Bilder merkt, dass es doch etwas anders ist, als man sich das vorher vorgestellt hat, würde da jetzt nicht gerade das erste mal vorkommen. Das ist aber kein Argument für oder wider etwas.

    Nochmal für die Genderwahnsinnigen:


    Schön, wenn man merkt, dass du dich gern ernsthaft mit dieser Thematik auseinandersetzen willst.

    Gleiches Geld für gleiche Arbeit sollte natürlich sein. Man fragt sich nur, obs wirklich nur so antrainierte Rollen sind, und das nicht viel tiefer in uns sitzt.


    *seufz*.. das Versorgergen wieder mal..
    Ja, es gibt die Evolutionspsychologen und die meinen, dass solche Sachen nicht antrainiert sondern biologisch verankert sind. Und neben viel offensichtlichem Blödsinn sagen die auch hin und wieder ganz vernünftige Sachen. Und man kann jetzt natürlich - und das ist auch schön und gut so - die nächsten Jahrzehnte oder Jahrhunderte damit verbringen zu erforschen, ob es in den Genen verankert ist, dass man als Mann mehr verdienen und Frauen beherrschen muss. Die Fragestellung ist aber eigentlich eine ganz andere, egal ob das Verhalten jetzt kulturelle oder biologische Ursachen hat (ich halte ja eigentlich von dieser Unterscheidung schon nicht besonders viel), entscheidend ist, dass ich mir selbst bewusst und meinen Genen nicht ausgeliefert bin.

    Ich nehme stark an, dass der Wunsch nach Unterwerfung, Unterdrückung und Tod des Anderen ganz tief irgendwo im Unterbewusstsein oder in den Genen sitzt. Aber das heißt noch lange nicht, dass ich das deshalb so hinnehmen oder irgendetwas in meinem eigenen Verhalten damit begründen muss.

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  • so schlecht kann nun die wehrpflicht laut erzählungen auch nicht sein. viele leute, die zivi gemacht haben und mit denen ich geredet hab, meinten, dass es zwar teilweise zach war, aber es war eine gute erfahrung, die sie nicht missen möchten. also sooo demotiviet können die nicht gewesen sein.

    Das nennt sich "Stockholm-Syndrom", da gibts eine Menge netter psychologischer Studien drüber…

    [font=verdana,sans-serif]"An über-programmer is likely to be someone who stares quietly into space and then says 'Hmm. I think I've seen something like this before.'" -- John D. Cock[/font]

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  • Zitat von [fl]Quel`Tos;605111

    Natürlich nicht, dazu braucht es mehr. Bedeutet aber auch nicht, dass das Steigen der Frauengehälter schlecht ist.

    Natürlich nicht.

    Zitat von [fl]Quel`Tos;605111

    Das empfinde ich persönlich eigentlich als gutes Signal. Die Gründe dafür können naturgemäß sehr vielfältig sein, für mich deutet es auf jeden Fall auf einen Zugewinn an persönlicher Freiheit des oder der Einzelnen hin.

    Leider leiden da oft Kinder drunter.

    Zitat von [fl]Quel`Tos;605111

    entscheidend ist, dass ich mir selbst bewusst und meinen Genen nicht ausgeliefert bin.

    Reicht schon, wenn deine Frau ihren Genen ausgeliefert ist.

    In einen FBO rendern ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie, was man kriegt.

  • Ich war in der Volksschule am Nachmittag in einem "Städtischen Kinderhort", wie sie so schön heißen. Ich kann keine Daten liefern, aber es wirkt auf mich nicht so, als ob die Horte total überlaufen wären und man unmöglich einen Platz kriegen würde. Ich habs auch schön gefunden, hab Essen gekriegt und unter Aufsicht Hausübung machen können und im Freien herumtoben und mit anderen Kindern spielen und sowas, was man sich auch bei einer Ganztagsschule vorstellen würde. Also bevor du die Flinte ins Korn wirfst... vielleicht wär das ja was.

    Hier stellt sich aber dann wieder die Frage was diese Art der Kinderbetreuung kostet. Weil wenn ich mit 40 h Job + Kind in Hort am Ende weniger rausbekommen würde als bei 20 h Job ohne Hort würde ich die zweite Variante dann doch bevorzugen.

  • Hier stellt sich aber dann wieder die Frage was diese Art der Kinderbetreuung kostet. Weil wenn ich mit 40 h Job + Kind in Hort am Ende weniger rausbekommen würde als bei 20 h Job ohne Hort würde ich die zweite Variante dann doch bevorzugen.

    Endlich mal jemand, ders kapiert.

    Wer FU sagt, muss auch T sagen

  • Hier stellt sich aber dann wieder die Frage was diese Art der Kinderbetreuung kostet. Weil wenn ich mit 40 h Job + Kind in Hort am Ende weniger rausbekommen würde als bei 20 h Job ohne Hort würde ich die zweite Variante dann doch bevorzugen.

    Bin mir nicht wirklich sicher ob das besser fürs Kind ist, falls es ein Einzelkind ist. In einem Hort lernt man sehr viel mehr Sozialverhalten, als wenn man daheim allein mit der Mutter sitzt.
    Sozialverhalten ist so ziemlich das wichtigste, das man als Kind in der Phase lernen muss. Später wird das um einiges schwieriger (und ich weiß wovon ich spreche).

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  • Bin mir nicht wirklich sicher ob das besser fürs Kind ist, falls es ein Einzelkind ist. In einem Hort lernt man sehr viel mehr Sozialverhalten, als wenn man daheim allein mit der Mutter sitzt.
    Sozialverhalten ist so ziemlich das wichtigste, das man als Kind in der Phase lernen muss. Später wird das um einiges schwieriger (und ich weiß wovon ich spreche).

    Das mag schon stimmen. Aber man kann auch andere Kinder zu sich nach Hause einladen, Kinder in Vereine eingliedern oder zu den Kinderfreunden (falls es so etwas in Wien auch gibt) gehn. Oder selbst als Tagesmutter tätig sein...es gibt viele Möglichkeiten damit das Kind zu Hause nicht "vereinsamt".

    Um jetzt mal vom Extremfall auszugehn: Ich würde meinem Kind lieber jeden Tag eine selbstgemachte warme Mahlzeit bieten und ihm entspannt entgegentreten als dass ich es in eine Ganztagsbetreuung "abschiebe" nur damit ich meine "Karrieregeilheit" befriedige um dann am Wochenende die Supermama raushängen lassen zu können und ständig gereizt bin weil ich nur überfordert bin mit der Situation. Und wenns ganz blöd kommt, ist am Ende des Monats dann nicht mal mehr genug Geld da um Essen zu kaufen fürs Wochenende da ja die Nachmittagsbetreuung das ganze verdiente Geld verschlingt...

  • viele leute, die zivi gemacht haben und mit denen ich geredet hab, meinten, dass es zwar teilweise zach war, aber es war eine gute erfahrung, die sie nicht missen möchten.


    also ich fand, es war keine gute erfahrung und würde sie gerne missen. auch bin ich nicht der meinung, das ganze hätte mir sozial was gebracht. aber jedem seins.

  • Hier stellt sich aber dann wieder die Frage was diese Art der Kinderbetreuung kostet.


    "148,73 Euro (Mittagessen: 57,41 Euro)" (drück mich)
    Mir ist nicht klar, ob das Mittagessen inklusive oder zuzüglich sein soll, aber ja: Wenn die 150 bzw. gut 200 Euro beim Vollzeitjob nicht reinkommen, dann läßt man ihn lieber sein :)

    Zitat

    Weil wenn ich mit 40 h Job + Kind in Hort am Ende weniger rausbekommen würde als bei 20 h Job ohne Hort würde ich die zweite Variante dann doch bevorzugen.


    Grad hats noch (nicht bei dir) geheißen, es wäre absolut total rasend unmöglich, einen Teilzeitjob zu finden. Von dem her gäbe es nichts zu bevorzugen, die Frage würde sich nicht stellen.

    *plantsch*

  • 1. Karenzgeld nicht nach dem Einkommen desjenigen, der in Karenz geht, berechnen, sondern nach dem Gesamteinkommen der Erziehungsberechtigten.
    2. Bei Verstößen gegen das Gleichbehandlungsgesetz Strafe nicht nur für die Firma, sondern auch für die Entscheidungsträger.
    3. In Kindergarten und Schule gegen Rollenbilder ankämpfen, in dem man Kindern von Anfang an klarmacht, dass sie - unabhängig vom Geschlecht - jeden Job annehmen können.
    4. Völlige Gleichberechtigung im Gesetz: kein Gesetz enthält irgendeinen Verweis auf das Geschlecht.
    5. Abkehr von Schreibweisen wie Innen, /innen, _innen und *innen. Solche Schreibweisen werden von Politikern gefordert, die sich an echten Änderungen wie den vier Punkte zuvor nicht die Finger verbrennen wollen, und trotzdem Einsatz für Gleichberechtigung simulieren möchten.


    Bei den Punkten 2-4 stimme ich dir zu, aber dem Sinn des ersten kann ich nicht ganz folgen. Dadurch würde wiederum derjenige gezwungen, in Karenz zu gehen, der weniger verdient.
    Wobei ich das ohnehin nicht gut finde, dass man mehr bekommt, wenn man normalerweise mehr verdient. Ich verstehe zwar den Gedankengang, dass man Vielverdiener so auch dazu bringen möchte, ihre Kinder mal eine Zeit lang selber zu betreuen, aber ich finde es total ungerechtfertigt, dass manche Menschen fürs "nicht-direkt-Arbeiten" mehr kriegen als andere - bzw. für dieselbe Arbeit - nämlich Kinder betreuen - unterschiedlich viel kriegen. Ich krieg ja auch nicht mehr fürs Holzfäller-sein, nur weil ich mal Spitzenbeamter war. Das ist diese Einstellung, dass jedem sozusagen ein bestimmter erreichter Lebensstandard für immer zusteht, die unser Sozialsystem ad absurdum führt.
    Allgemein zum Thema: finde auch, dass ein Workshop speziell für Frauen der Gleichberechtigung eher hinderlich als nützlich ist, eben weil dadurch die Unterschiede in den Köpfen noch weiter einzementiert werden, genau wir durch das Binnen-I.
    Und zum Werken: ja, es gibt die Unterscheidung noch - meine kleine Schwester ist gerade ins Gymnasium gekommen und hat sich mit einer Freundin für technisches Werken angemeldet. Dann haben sie gesehen, dass sie in ihrer Klasse die einzigen Mädchen sind, die das so wollten, da ist ihnen dann schon ein wenig anders geworden. Ummelden ging aber nicht mehr. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaub, dadurch, dass sie das mit einer anderen Klasse gemeinsam haben, sinds jetzt immerhin 3 oder 4 Mädchen in technischem Werken...

  • Will hier keiner Frau ihr Gehalt streitig machen, allerdings scheints für Beziehungen ziemliches Gift zu sein, wenn Frauen mehr verdienen.


    Also ich les da eher raus, daß es ein Problem ist, wenn die Frau Alleinerhalterin ist. Ich hätt auf jeden Fall auch ein Problem damit, wenn ich kein eigenes Geld hätte und deswegen jede Ausgabe, die ich tätigen will, durch irgendeine Notwendigkeit rechtfertigen können müßte.

  • Najo, sie schreiben halt:

    Zitat

    Eine Studie der Staatlichen Universität von Pennsylvania von 2004 zeigt, dass die Scheidungsrate bei Paaren dann am höchsten ist, wenn die Frau 50 bis 60 Prozent zum Familieneinkommen beiträgt. Sie ist am niedrigsten, wenn die Frau wesentlich weniger oder wesentlich mehr verdient als ihr Mann.

    Der letzte Satz ist ja eigentlich ein Widerspruch zu den Fällen im Artikel. Wenn er gar nix verdient, verdient sie ja "viel mehr". Aber man soll ja keiner Statistik glauben, die man nicht selbst gefälscht hat.

    In einen FBO rendern ist wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie, was man kriegt.

  • meine kleine Schwester ist gerade ins Gymnasium gekommen und hat sich mit einer Freundin für technisches Werken angemeldet. Dann haben sie gesehen, dass sie in ihrer Klasse die einzigen Mädchen sind, die das so wollten, da ist ihnen dann schon ein wenig anders geworden. Ummelden ging aber nicht mehr. Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaub, dadurch, dass sie das mit einer anderen Klasse gemeinsam haben, sinds jetzt immerhin 3 oder 4 Mädchen in technischem Werken...

    Hmm in meiner Volksschule wars so, dass man ein Semester das und das andere Semester das andere machen musste (wobei die Klasse in 2 Gruppen aufgeteilt war, dadurch haben die Lehrer es sich aufgeteilt). So kam jeder zu seinem Glück, und das war in einer erzkatholischen Schule vor ca. 20 Jahren…
    Ich glaub nicht, dass ich noch viel Ahnung vom Nähen und Sticken hätte, aber ich war mal ganz ok dabei :)

    In der AHS gabs dann für meinen Zweig nur mehr die malerische Betätigung, da gabs natürlich auch keine Trennung.

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